Pressemitteilung

Staatsregierung unterstützt Nord-/Ostumfahrung Dachaus
Finanzstaatssekretär Fahrenschon stellt schnellen Zuschuss in Aussicht

Im Rahmen der Oberbayern-Tour des CSU-Bezirksverbandes besuchte Bayerns Finanzstaatssekretär Georg Fahrenschon die Große Kreisstadt. Im Mittelpunkt stand hier das Thema "Mobilität". Bei Werksbesuchen der Firma MAN sowie des Autohauses Winterholler & Widmann verschaffte sich Fahrenschon zusammen mit Landrat Hansjörg Christmann und OB Peter Bürgel einen Einblick in die wichtige Thematik der Nord-/Ostumfahrung Dachaus sowie der Entwicklung des Automobilmarktes. Er sagte hierbei eine rasche Einstellung der nötigen Zuschussmittel in den nächsten Doppelhaushalt zu, falls Grundstückserwerb und Planfeststellung schnell in Angriff genommen würden.

Sichtlich beeindruckt war er über die logistischen Abläufe, die 700 Beschäftigte - davon nahezu 500 aus dem Landkreis - im MAN-Ersatzteillager auf über 110.000 Quadratmetern täglich abwickeln. Die beiden Gastgeber, Hauptabteilungsleiter Holger von der Heide und der Leiter des Logistikzentrums Sebastian Gruber, erläuterten, dass sich durch die EU-Osterweiterung die Region zu einer Drehscheibe für die Logistiksparte entwickelt habe. Wichtig seien in diesem Zusammenhang vor allem die gute Autobahnanbindung sowie die Nähe zum Flughafen Franz-Josef-Strauß, über den der Luftfrachtverkehr abgewickelt werde.
Alle Beteiligten waren sich einig, dass eine Verwirklichung der Nord-/Ostumfahrung Dachaus eine massive Verbesserung der Verkehrssituation für Dachau zur Folge hätte. Insbesondere der Schwerlastverkehr im Gewerbegebiet "Schwarzer Graben" könne so in Zukunft effektiver abgewickelt werden.
Bürgermeisterin Gertrud Schmidt-Podolsky, die wie Wirtschaftsreferentin Christine Unzeitig und Kreistagsfraktionsvize Tobias Stephan ebenfalls bei den Besuchen mit von der Partie war, nannte als für Dachau erstrebenswertes Ziel, dass der erste Spatenstich noch vor der Bundestagswahl 2009 gesetzt werden könne.

Beim Besuch des Autohauses Winterholler & Widmann drehten sich die Gespräche vor allem um die Entwicklung des Automobilmarktes, neue Antriebstechnologien und den Benzinpreis. Nikolaus Widmann zeigte sich vor allem besorgt über die Kaufzurückhaltung und die Ängste in der Mitte der Gesellschaft. Fahrenschon hob hierbei das CSU-Steuerkonzept hervor, das unter dem Slogan "Mehr Netto für alle" vor allem bei der Entlastung unterer und mittlerer Einkommen ansetze, so z.B. bei der Wiedereinführung der Pendlerpauschal ab dem 1. Kilometer.

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