Pressemitteilung

BAYERISCHES CHEMIEDREIECK: KOOPERATION MIT VORBILDCHARAKTER

„Ein Beispiel für die Bedeutung staatlicher Infrastrukturmaßnahmen als Voraussetzung und Auslöser für Investitionen der Wirtschaft“ präsentierte die Initiative ChemDelta Bavaria der knapp 30 im sogenannten Bayerischen Chemiedreieck zwischen Töging, Trostberg und Burghausen beheimateten Unternehmen der chemischen Industrie im Bayerischen Landtag.

Der Dachauer Landtagsabgeordnete Bernhard Seidenath war für ein ausführliches Fachgespräch mit Dr. Werner Goll, Sprecher der Initiative ChemDelta Bavaria, Franz X. Völkl, Geschäftsführer der Bayerischen Chemieverbände und dem Vorsitzenden der CSU-Sozialpolitiker, Joachim Unterländer, zu Besuch in der Ausstellung und sehr angetan.

Der Bau der Ethylenpipeline Süd – vom Freistaat Bayern mit knapp 30 Millionen Euro gefördert – verbindet das Bayerische Chemiedreieck mit dem nordwesteuropäischen Ethylenpipelinenetz und sichert so das Fortbestehen der Industrieregion. Fast 3 Milliarden Euro investieren die Chemie-Unternehmen der Region im Gegenzug bis 2011 und schaffen so neue Perspektiven für die über 25.000 direkten und mehr als 50.000 indirekt Beschäftigten der chemischen Industrie im ChemDelta.

Für Seidenath ist dies eine notwendige Stärkung des süd-ostbayerischen Wirtschaftsraums, von der letztlich die Wirtschaft in ganz Bayern profitiere. „Elementar wichtig ist auch eine leistungsfähige Verkehrsanbindung des Chemiedreiecks, sowohl auf der Schiene als auch auf der Straße. Bei den Gesprächen mit den Chefs der beteiligten Chemie-Unternehmen stellte sich zudem – gerade in der aktuell schwierigen konjunkturellen Lage – das Instrument der Kurzarbeit als sehr hilfreich heraus. Auftragsschwankungen könnten so abgepuffert und auch kurzfristige Aufträge schnell erledigt werden, ohne dass dabei das Fachpersonal entlassen werden müsse“, berichtete Seidenath von seinem Gespräch mit den Chefs der beteiligten Unternehmen.

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