Pressemitteilung

Dachauer Ausstellung zu Gast in Berlin
Hasselfeldt besuchte die Dokumentation „Namen statt Nummern“

Bundestagsvizepräsidentin Gerda Hasselfeldt hat die derzeit in Berlin gezeigte Ausstellung „Namen statt Nummern“ des Dachauer Projekts „Gedächtnisbuch“ besucht, die Lebensbilder ehemaliger Häftlinge des Konzentrationslagers Dachau dokumentiert. Die Ausstellung vermittelt anhand von Biographien Einblicke in die Schicksale einzelner Opfer des Nationalsozialismus. Die Biographien wurden zuvor im Rahmen des Projekts „Dachauer Gedächtnisbuch“ von ehrenamtlichen Teilnehmern intensiv recherchiert.

Hasselfeldt zeigte sich beim Besuch der Ausstellung tief bewegt vom Schicksal der Opfer und würdigte Konzept und Botschaft der Dokumentation. „Die Ausstellung gibt zahllosen Opfern der Nationalsozialisten ein Gesicht und bewahrt damit die Spuren ihres Lebens vor dem Vergessen“, so die Bundestagsvizepräsidentin und Dachauer Wahlkreisabgeordnete. „Als bloße Nummer sollte den Häftlingen in den Konzentrationslagern bewusst ihre Persönlichkeit genommen werden. Die Ausstellung bringt hinter den ‚Nummern‘ wieder die ‚Namen‘ zum Vorschein. Das ist ein unendlich wichtiger Beitrag, um die Erinnerung an die Opfer und die Mahnung an ihre unmenschliche Behandlung weiterzugeben.“

Zu Recht seien das Projekt „Dachauer Gedächtnisbuch“ und die Ausstellung „Namen statt Nummern“ daher im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ ausgezeichnet worden, so Hasselfeldt beim Ausstellungsbesuch. „Denn die Kenntlichmachung nationalsozialistischen Unrechts anhand persönlicher Schicksale dient dem Schutz unserer Demokratie vor rechtsextremem Gedankengut.“ Sie wünsche daher sowohl der Ausstellung als auch dem Projekt „Dachauer Gedächtnisbuch“ weiterhin besten Erfolg und spreche allen Beteiligten Dank und Anerkennung aus.

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