Pressemitteilung

Dank für den Dienst an der Gemeinschaft
Weihnachtsbesuche des Stimmkreisabgeordneten in der Klinik Indersdorf, im Pflegeheim Wollomoos und bei der Polizeiinspektion Dachau

Ein „herzliches Dankeschön für Ihren Dienst an der Gemeinschaft“ sagte der Dachauer Stimmkreisabgeordnete im Bayerischen Landtag, Bernhard Seidenath, am Heiligabend den Pflegerinnen und Pflegern in der Klinik Indersdorf und im Pflegeheim Wollomoos sowie den Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Dachau. und überreichte allen Diensthabenden kleine weihnachtliche Präsente.

In der Klinik Indersdorf besuchte Seidenath – begleitet von Pflegedienstleiterin Bärbel Sallinger und CSU-Ortsvorsitzendem Charly Böller – das Personal in den drei Stationen sowie in der Ambulanz. „Sie tun hier tagaus, tagein; morgens, mittags, abends, nachts; werktags und feiertags ihren anspruchsvollen und so wichtigen Dienst, der von den allermeisten als allzu selbstverständlich angesehen wird. Deshalb möchte ich Ihnen an einem Abend, an dem Ihre Familien schon wieder auf Sie verzichten müssen, einmal persönlich Danke für das sagen, was Sie das ganze Jahr über leisten. Während Bankmanager Fehler machen und Riesenschäden produzieren können - und doch ungeschoren davonkommen, hätte ein Fehler für Sie schnell existenzielle Folgen.“

Im Pflegeheim Wollomoos überbrachte Altomünsters Zweiter Bürgermeister Wolfgang Graf in einer kleinen Feierstunde allen am Heiligen Abend Dienst Tuenden zunächst die Weihnachtswünsche der Gemeinde. Im Anschluss betonte MdL Seidenath vor den knapp 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass es kaum einen sowohl physisch als auch psychisch anstrengenderen Beruf als den des Altenpflegers gebe: „Ich habe hohen Respekt vor dem, was Sie Tag für Tag hier leisten. Mit meinem Besuch heute möchte ich auch dies zum Ausdruck bringen. Dabei ist das Image der Pflege in unserer Gesellschaft leider schlecht. In unserer alternden Gesellschaft, in der zudem die Familienstrukturen brüchiger werden, ist Altenpflege aber die Zukunftsaufgabe schlechthin. Hier, bei der Pflege, entscheidet sich, wie human und menschlich unsere Gesellschaft ist. Wir brauchen daher eine höhere Anerkennung für Pflegekräfte und müssen auch die Zugangsvoraussetzungen zur Altenpflege wieder etwas lockern. Es gibt nämlich schon jetzt einen deutlichen Mangel an Bewerbern.“

Neben dem Dank „für Ihren aufopferungsvollen Dienst für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Dachau“ standen beim Weihnachtsbesuch in der Polizeiinspektion (PI) Dachau auch aktuelle Themen im Mittelpunkt. Im Gespräch mit dem stellvertretenden Dienststellenleiter Albert Kapitza und den diensthabenden Beamtinnen und Beamten wies Seidenath darauf hin, dass die Arbeitsbelastung der PI Dachau weiterhin sehr hoch sei. „Dass es hier weitere Entlastungen und mehr Personal geben muss, ist allen klar. Erfreulich ist schon einmal, dass es in diesem Jahr gelungen ist, die wöchentliche Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten ab 2013 wieder auf 40 Stunden zu reduzieren. Auch enthält der Entwurf des Neuen Dienstrechts in Bayern wichtige Sonderregelungen für die Polizei“, betonte Seidenath und berichtete von einem Gespräch mit Innenminister Joachim Herrmann, der gerade die Inspektionen – wie Dachau – stärken möchte, die für einen gesamten Landkreis Verantwortung tragen.

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