Pressemitteilung

Veranstaltungsreihe „Im Gespräch mit Gerda Hasselfeldt“
Wahlkreisabgeordnete ruft in Odelzhausen zu gesundem Optimismus auf

Bundestagsvizepräsidentin Gerda Hasselfeldt diskutierte im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Im Gespräch mit Gerda Hasselfeldt“ fast drei Stunden mit interessierten Bürgern im Gasthof „Zur Sonne“ in Odelzhausen. Dabei hätte die Bandbreite der Themen nicht vielfältiger sein können.

Reichlich Diskussionsbedarf barg beispielsweise die aktuelle Auseinandersetzung um die Energiepolitik. Hasselfeldt mahnte vor allem eine sachliche Diskussion an. Entscheidend sei der Dreiklang aus Versorgungssicherheit, wirtschaftlich Verantwortbarem und der Notwendigkeit, ökologische Energieversorgungskonzepte voranzutreiben. Die Abgeordnete wies darauf hin, dass die Union an dem eingeschlagenen Weg, die erneuerbaren Energien auszubauen, weiter festhalten werde.

Mit dem Stromeinspeisegesetz, dem Vorläufer des Erneuerbaren-Energien-Gesetz aus dem Jahr 1990, und dem Energie-Wärme-Gesetz habe man die Weichen richtig gestellt: „Das staatliche Förderung bewirkte eine solche Dynamisierung, dass im Jahr 2008 bereits über 15 Prozent des gesamten Bruttostromverbrauchs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden konnten“, erklärte Hasselfeldt.

„Gerade die regionale Energieversorgung zu stärken, ist vor diesem Hintergrund sehr wichtig“, so die Wahlkreisabgeordnete. Hier verwies sie auf das Caravaning- Center „Der Freistaat“ im Sulzemooser Gewerbegebiet, das sie zusammen mit Kommunalpolitikern zuvor besichtigt hatte: „Die regionale Energieversorgung durch ein Blockheizkraftwerk, welches von hiesigen Landwirten mit Biogas betrieben wird, ist beispielhaft in der Region.“

Auch über die Wirtschaftspolitik wurde gesprochen: So wurde die Angst geäußert, dass die neu gemachten Schulden von den nachfolgenden Generationen nicht mehr bezahlt werden könnten. Hasselfeldt verwies darauf, dass die Bundesrepublik die schwerste Krise der Wirtschaft seit ihrem Bestehen durchlaufe. Die politische Entscheidung, weitere Schulden aufzunehmen, sei ohne Alternative gewesen, so die Abgeordnete. Sie hob vor allem das rasche und entschlossene Handeln der Bundesregierung, das schlimmere Auswirkungen auf die Volkswirtschaft verhindert habe, hervor.

„Zugleich wollen wir aber mit der Aufnahme der Schuldenbremse in das Grundgesetz unserer Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen nachkommen“, betonte die Bundestagsvizepräsidentin. Um aus der Krise herauszukommen, müsse man das Wachstum ankurbeln und Steuerentlastungen vorantreiben. Investitionen in Innovation, Bildung und zukunftsweisende Umwelttechnologien seien unverzichtbar. Hasselfeldt rief daher zu einem „gesunden Optimismus“ auf: „Unsere Kraft gilt es ins Wachstum zu stecken, denn die Menschen dieses Landes sind unser Potential.“ Die Abgeordnete erinnerte an die Zeit nach dem Krieg, die große Zerstörung und den ungebrochenen Willen der Bürger, die dieses Land wieder aufgebaut haben.

Die nächste Gesprächsrunde der Reihe „Im Gespräch mit Gerda Hasselfeldt“ im Landkreis Dachau findet in Vierkirchen am 24. Juli 2009 im Gasthaus Grieser statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Es sind alle interessierten Bürger herzlich eingeladen.

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