Pressemitteilung

Hasselfeldt holt Israelischen Gesandten Ilan Mor nach Dachau
Gemeinsamer Besuch der KZ-Gedenkstätte

Seit August 2004 ist Ilan Mor Gesandter in der israelischen Botschaft, also Vertreter des israelischen Botschafters, in Berlin. Kurz vor seiner Rückkehr nach Israel ist er einer Einladung der Bundestagsvizepräsidentin Gerda Hasselfeldt nach Dachau gefolgt. Hasselfeldt und Mor besuchten zusammen die KZ-Gedenkstätte und das neue Besucherzentrum. Bei einem intensiven Rundgang informierte Gedenkstättenleiterin Dr. Gabriele Hammermann über die aktuellen Entwicklungen der Gedenkstätte. Der hohe Gast aus Israel wurde dabei von Landtagsabgeordneten Bernhard Seidenath, Landrat Christmann und Oberbürgermeister Peter Bürgel begleitet. Mor, der zuletzt Anfang der 90er Jahre in der KZ-Gedenkstätte Dachau war, zeigte sich beeindruckt von der neuen Gestaltung und dem umfassenden Informationsangebot, insbesondere im neuen Besucherzentrum.

Auf dem Programm stand neben der Gedenkstättenbesichtigung, ein Empfang im Rathaus durch Oberbürgermeister Peter Bürgel sowie ein Besuch des Dachauer Schlosses.

Bei Gesprächen maß der Gesandte insbesondere der Begegnung zwischen Jugendlichen aus Deutschland und Israel große Bedeutung bei. Mor bedankte sich bei der Bundestagsvizepräsidentin für ihren beharrlichen Einsatz beim Internationalen- Parlaments-Stipendium des Deutschen Bundestages. Seit diesem Jahr können jährlich vier bis fünf Hochschulabsolventen aus Israel an dem Programm teilnehmen. Hasselfeldt, die selbst in ihrem Büro eine Stipendiatin aus Israel aufgenommen hatte, bezeichnete dies als eine wertvolle Bereicherung für die Kulturverständigung. Nun wollen sich die beiden – Ilan Mor in Israel und Gerda Hasselfeldt in Deutschland – dafür einsetzen, dass nächstes Jahr auch junge Deutsche einen Stipendienaufenthalt im israelischen Parlament, der Knesset, absolvieren können. Beide sind diesbezüglich zuversichtlich.

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