Pressemitteilung

Hasselfeldt: In der Krise frühzeitig den Kontakt zu den Finanzämtern suchen

Mittelständische Unternehmen, die in der Krise vorübergehend in Zahlungsschwierigkeiten geraten, sollen möglichst frühzeitig den Kontakt zu ihren Finanzämtern suchen. Dies teilt Bundestagsvizepräsidentin Gerda Hasselfeldt mit. Die Wahlkreisabgeordnete hatte sich nach einem Gespräch mit mittelständischen Unternehmern, Bankvorständen und Steuerberatern aus den Landkreisen Dachau und Fürstenfeldbruck an Staatsminister Fahrenschon gewandt und darum gebeten, Möglichkeiten zur Entlastung des Mittelstandes seitens der Finanzverwaltung zu prüfen.

"Gerade jetzt in der Krise geraten kleine Unternehmen oft nur vorübergehend in Zahlungsschwierigkeiten, weil Kundenzahlungen nicht oder erst verzögert erfolgen", so Hasselfeldt. "Betroffene Unternehmen sollten sich in dieser Situation möglichst frühzeitig mit allen Gläubigern - auch mit den Finanzämtern - in Verbindung setzen." Die Finanzämter würden sich dann nach Auskunft des bayerischen Finanzministers darum bemühen, zusammen mit dem Unternehmen und den übrigen Gläubigern eine einvernehmliche Lösung zu finden.

Zudem haben die Finanzämter gesetzlich vorgesehene Möglichkeiten, um auf die wirtschaftlichen Verhältnisse von Unternehmen und Steuerbürgern Rücksicht zu nehmen. So können Ansprüche aus einem Steuerschuldverhältnis ganz oder teilweise gestundet werden, wenn deren Einziehung bei Fälligkeit eine erhebliche Härte bedeuten würde und der Anspruch dadurch nicht gefährdet wird. Ebenso können Finanzämter Vollstreckungsmaßnahmen - gegebenenfalls gegen Ratenzahlungen - einstweilen einschränken.

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