Pressemitteilung

Ausgleichszulage für Landwirte
Hasselfeldt: Neuabgrenzung verschoben

„Die geplante Neuabgrenzung der Europäischen Kommission für Ausgleichszulagen bei benachteiligten Gebieten wird frühestens 2014 - und nicht wie ursprünglich vorgesehen 2010 - in Kraft treten“, teilte Bundestagsvizepräsidentin Gerda Hasselfeldt mit. Die Ausgleichszulage für landwirtschaftliche Betriebe in naturräumlich benachteiligten Gebieten sei ein zentrales Anliegen der bayerischen Agrarpolitik. An diesem sachgerechten Instrument werde die CSU auch künftig festhalten.

Hintergrund für die Verunsicherung bei manchen Landwirten waren die Pläne der Europäischen Kommission, die auf eine Neuabgrenzung der benachteiligten Agrarzonen ab dem Jahr 2010 abzielten. Solchen Bestrebungen konnten die Bundesregierung - und insbesondere der Freistaat Bayern - bis zum Jahr 2014 erfolgreich entgegenwirken. Man werde jetzt die Zeit für weitere intensive Gespräche nutzen, wie die Abgrenzung der Fördergebiete nach 2014 zu erfolgen hat, so die Wahlkreisabgeordnete.

Rund 60 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in Bayern profitieren derzeit von der Ausgleichszulage. Im Jahr 2007 erhielten über 75.000 Betriebe rund 113 Millionen Euro an Ausgleichszulage.

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