Pressemitteilung

Joachim Unterländer und Bernhard Seidenath: Höchste Auszeichnung für Dominik Brunner wichtiges Signal für Zivilcourage

Die Ankündigung des Ministerpräsidenten, das S-Bahn-Opfer Dominik Brunner mit dem höchsten bayerischen Orden zu ehren, ist bei den Abgeordneten des Arbeitskreises für Soziales, Arbeit und Familie der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag auf große Zustimmung gestoßen.

Bei ihrer heutigen Klausurtagung diskutierten die Sozialpolitiker das „beispielgebende, ja heldenhafte Verhalten des Mannes, der am S-Bahnhof Solln sein Leben eingesetzt hat, um Rechtsgüter anderer zu schützen und gegen Gewalt und Aggression einzustehen. Dieses Verhalten hat es verdient, in herausragender Weise gewürdigt zu werden“, wie Arbeitskreisvorsitzender Joachim Unterländer sagte.

„Dass der Ministerpräsident jetzt postum an Dominik Brunner die höchste Auszeichnung des Freistaats verleiht, ist ein wichtiges Signal an alle Bürgerinnen und Bürger Bayerns, dass diese Gesellschaft auch weiterhin von Zivilcourage und Anstand der Einzelnen lebt“, so der Abgeordnete Bernhard Seidenath. Natürlich sei es richtig, nach dieser erschütternden Gewalttat eine politische Debatte über rechtliche und organisatorische Konsequenzen, über Prävention und Repression zu führen. „Aber wir brauchen auch in Zukunft das Hinschauen und Einschreiten der Mitmenschen. Wir können und wollen nicht hinter jeden Fahrgast einen Polizisten stellen. Deshalb braucht es die Werte, die Dominik Brunner unter Einsatz seines Lebens unter Beweis gestellt hat“, so Unterländer.

Dominik Brunner habe ein Beispiel dafür gegeben, wie wir alle uns verhalten sollten. Daran sollten wir uns künftig erinnern. Deshalb hatten die CSU-Sozialpolitiker auch darüber beraten, wie auch über die Verleihung des Verdienstordens hinaus an diese singuläre Einzelleistung erinnert werden kann. „Wir brauchen dieses Vorbild, damit die Menschen auch künftig Zivilcourage leisten“, betonte Seidenath. Brunners Einsatz für Zivilcourage, für ein besseres Miteinander und für eine humane Gesellschaft müsse dauerhaft gewürdigt werden.

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