Pressemitteilung

Bundestagsvizepräsidentin Gerda Hasselfeldt besucht die Jugendhilfeeinrichtung "Brücke Dachau e.V."

Begeistert vom Engagement der Mitarbeiter und der Vorstandschaft der Jugendhilfeeinrichtung "Brücke Dachau e.V." zeigte sich Bundestagsvizepräsidentin und Wahlkreisabgeordnete Gerda Hasselfeldt. Im November vergangenen Jahres bekam der Verein, der als freier Träger Aufgaben der Jugendhilfe und Strafrechtspflege für junge Menschen erfüllt, den Sozialpreis der Bayerischen Landesstiftung verliehen. Hasselfeldt gratulierte zu dieser Auszeichnung persönlich und informierte sich vor Ort über die Arbeit des Vereins.

Der Vereinsvorsitzende Heinz Bielmeier, die Geschäftsführerin Frau Ursula Walder sowie hauptamtliche Mitarbeiter berichteten der Wahlkreisabgeordneten über ihre Arbeit mit straffällig gewordenen Jugendlichen. Nicht die Bestrafung, sondern die pädagogische Wirkung von gerichtlich angeordneten Maßnahmen stehe bei der Betreuung der jungen Menschen im Vordergrund. Durch gemeinnützige Arbeiten zum Beispiel im Naturschutz, bei Hausrenovierungen sowie in sozialen Einrichtungen wird den Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, ihr Fehlverhalten wieder gut zu machen und Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. So wurden im vergangenen Jahr fast 16.500 Stunden soziale Hilfsdienste abgeleistet. Pädagogische Seminare und Täter-Opfer-Ausgleich sind weitere von den Mitarbeitern der Brücke durchgeführte Maßnahmen, die dazu beitragen, die Teilnehmer wieder auf den rechten Weg zu führen. Die erfahrenen Sozialpädagogen arbeiten individuell und sehr intensiv mit ihren Klienten, was nicht unerheblich zum Erfolg und den niedrigen Rückfallquoten bei den Betreuten beiträgt.

Besonders hervorgehoben wurde von Bielmeier die gute Zusammenarbeit mit dem Jugendgericht, der Staatsanwaltschaft, dem Landkreis und der Stadt Dachau sowie den Einsatzstellen, bei denen die Jugendlichen ihre Sozialstunden ableisten.

"Ich freue mich, dass die Arbeit der Brücke Dachau mit dem Sozialpreis der Bayerischen Landesstiftung ausgezeichnet und somit öffentlich gewürdigt wurde. Auch ich danke dem Verein für das vorbildliche bürgerliche Engagement, das er im Rahmen der Jugendhilfe im Strafverfahren leistet", so Hasselfeldt.

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