Pressemitteilung

Bernhard Seidenath: Bayerische Unternehmen bei der Wahrnehmung sozialer Verantwortung unterstützen

„Bayerische Unternehmen engagieren sich auf freiwilliger Basis und aus den verschiedensten Motiven in vielfältiger Weise sozial und gesellschaftlich verantwortlich. Ziel der CSU-Fraktion ist es, die Unternehmen hierbei zu unterstützen“, bilanzierte Bernhard Seidenath, Mitglied des Arbeitskreises für Soziales, Familie und Arbeit der CSU-Landtagsfraktion, die zentralen Ergebnisse eines sozialpolitischen Werkstattgesprächs der CSU-Landtagsfraktion zum Thema „Corporate Social Responsibility (CSR)“ zusammen.

Die CSU möchte im Dialog mit der Wirtschaft diese darin bestärken, langfristig gesellschaftliche Verantwortung in das Unternehmensgeschehen einzubinden. „Wir unsererseits wollen behindernde gesetzliche Regelungen auf den Prüfstand stellen und Netzwerke unterstützen“, so der CSU-Politiker. Gedacht ist dabei an Netzwerke zwischen sozialen Institutionen und der Wirtschaft sowie von Unternehmen untereinander.

Klar wurden in der Diskussion die vielen Facetten und die große Bandbreite des Themas CSR, die von Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz über die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit und Sponsoringaktivitäten bis hin zu umweltbewusstem Handeln – wie etwa Abfallminderung oder Schadstoffreduktion – und Maßnahmen gegen Mobbing reicht. „Diese Bandbreite zeigt auf, in welch großem Umfang bayerische Unternehmen bereits gesellschaftliche Verantwortung übernehmen“, lobte Seidenath.

Die Aufforderung an die Politik zu einem Dialog auf Augenhöhe greift die CSU-Fraktion gerne auf. „Weitere Gespräche werden folgen“, versprach Bernhard Seidenath abschließend und ergänzte: „CSR ist ein absolutes Zukunftsthema. Das hat dieser Zukunftsdialog auf eindrucksvolle Weise belegt.“

Mit mehr als 50 Teilnehmern aus der Wirtschaft, der Wissenschaft, den Sozialverbänden und sozialen Einrichtungen diskutierten die Mitglieder der CSU-Fraktion bei dem Werkstattgespräch Möglichkeiten, um das Thema CSR in Bayern voranzubringen. Aus der Praxis berichteten die Krones AG Regensburg sowie das mittelständische Unternehmen Busverkehr Südbayern aus Karlsfeld. Für die Wissenschaft setzten Professor Dr. André Habisch, Professor für Christliche Sozialethik an der katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und einer der führenden Wissenschaftler zum Thema CSR, und Dr. Bettina Stoll Impulse. Dr. René Schmidpeter von der Bertelsmann-Stiftung und die Behindertenbeauftragte der Staatsregierung, Irmgard Badura, rundeten die Schlaglichter auf das Thema ab. Professor Habisch verdeutlichte dabei die Bedeutung von sozial handelnden Unternehmen für die Entwicklung einer Zivilgesellschaft. Über die klassischen Elemente der Sozialpartnerschaft hinaus könne CSR eine weitere Ausprägung der sozialen Marktwirtschaft sein.

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