Pressemitteilung

Delegation aus Dachau nahm an Befreiungsfeier in Flossenbürg teil

Eine Delegation aus Dachau wohnte heute den Feierlichkeiten zum 65. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Flossenbürg bei: Dr. Gabriele Hammermann, Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau, Oberbürgermeister Peter Bürgel und Bernhard Seidenath, Stimmkreisabgeordneter für den Landkreis Dachau im Bayerischen Landtag, waren in den kleinen Ort bei Weiden in die Oberpfalz gereist.

Neben – unter anderem – Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Innenminister Joachim Herrmann, Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, Charlotte Knobloch, der Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, und Karl Freller, Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, nahm auch eine große Anzahl von Überlebenden des Konzentrationslagers Flossenbürg an dem Festakt teil.

„Besonders beeindruckend war die Ansprache von Dr. Leon Weintraub, der – als Überlebender des Konzentrationslagers Flossenbürg – das ‚industrielle Töten‘ im Konzentrationslager schilderte“, stellten Dr. Hammermann, Bürgel und Seidenath fest und fügten hinzu: „Das geht immer wieder unter die Haut. Unsere Verantwortung ist es, dass sich diese unvorstellbaren Grausamkeiten NIE WIEDER wiederholen. Entscheidend wird es darauf ankommen, dass das Vermächtnis, das die Überlebenden im Januar 2009 so eindrucksvoll formuliert haben, authentisch an die nachfolgenden Generationen weitergegeben wird.“

In Dachau wird dem 65. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau am kommenden Sonntag, 2. Mai, in Anwesenheit von Bundespräsident Horst Köhler gedacht werden.

Flossenbürg und Dachau sind die beiden in Bayern gelegenen nationalen KZ-Gedenkstätten. Ziel der Staatsregierung ist es, dass jede bayerische Schülerin und jeder bayerische Schüler eine dieser beiden Gedenkstätten im Laufe seiner Schulausbildung besucht.

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