Pressemitteilung

Hasselfeldt: Zukunft der Mehrgenerationenhäuser gesichert

Die Bundesregierung hat ein Folgeprogramm zur Bezuschussung der Mehrgenerationenhäuser aus Bundesmitteln beschlossen. Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Gerda Hasselfeldt MdB, begrüßt diese Entscheidung: "Die Mehrgenerationenhäuser sind eine Erfolgsgeschichte des generationenübergreifenden Engagements. Eine Fortführung der Finanzierung wird Planungssicherheit schaffen und ist gleichzeitig auch eine Anerkennung der Leistung der engagierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer."

Das neue Programm mit einer Laufzeit von drei Jahren wird 2011 ausgeschrieben und startet zum 01.01.2012 - also rechtzeitig für diejenigen Häuser, deren bestehende Förderung Ende des kommenden Jahres ausläuft. Schwerpunkte werden künftig bei der Unterstützung und Beratung älterer und pflegebedürftiger Menschen und der Betreuung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen im Bereich Bildung und Integration gesetzt. Zudem sollen Mehrgenerationenhäuser zu Knotenpunkten des bürgerschaftlichen Engagements werden und als Drehscheibe für die Vermittlung haushaltsnaher Dienstleistungen fungieren. "Das Konzept der Anlaufstelle für Jung und Alt hat sich bewährt, daher ist es richtig und gut, das Potenzial der Mehrgenerationenhäuser zur Stärkung des nachbarschaftlichen Miteinanders weiter zu erschließen und zu fördern", so Gerda Hasselfeldt.

Das Programm wird bereits etablierten MGH, aber auch Neubewerbern offenstehen. Hasselfeldt: "Ich bin zuversichtlich, dass die erfolgreichen Initiativen im Kreis Fürstenfeldbruck und in Dachau von der Fortführung der Finanzierung profitieren können". Klar ist aber, dass der Zuschuss aus Bundesmitteln eine begrenzte Förderung ist. Deshalb müssen die Mehrgenerationenhäuser einen Weg finden, um sich dauerhaft zu etablieren und eine Anschlussfinanzierung sicherzustellen. Ein wichtiger Partner sind die Gemeinden, deren Rolle hier künftig gestärkt werden soll. Im Januar wird die Bundesregierung Gespräche dazu mit den Ländern und den Kommunen führen.

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