Pressemitteilung

Seidenath besucht KZ-Gedenkstätte Flossenbürg: „Für jeden bayerischen Schüler verpflichtender Besuch wichtiger Beitrag zum ‚Nie wieder!‘“

„Tief beeindruckt und berührt“ zeigte sich der Dachauer Stimmkreisabgeordnete im Bayerischen Landtag, Bernhard Seidenath, nach seinem ersten Besuch in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg (bei Weiden in der Oberpfalz) am vergangenen Freitag. „Tief beeindruckt bin ich von dem, was hier seit der Neueröffnung der Ausstellung im Jahr 2007 alles passiert ist und weiter passiert. Berührt bin ich von den hier plastisch werdenden unvorstellbaren Gräueltaten während der Nazi-Diktatur. Der für jede bayerische Schülerin, für jeden Schüler verpflichtende Besuch einer der beiden bayerischen KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg ist deshalb ein unverzichtbarer, elementar wichtiger Beitrag zum ‚Nie wieder!‘“, erklärte Seidenath.

Auf Einladung seiner Weidener Stimmkreiskollegin Petra Dettenhöfer hatte Seidenath die Gedenkstätte Flossenbürg besucht, nachdem Dettenhöfer Mitte November auf Seidenaths Einladung hin die Gedenkstätte Dachau kennengelernt hatte. Ziel der beiden Abgeordneten ist es, die gute, partnerschaftliche Zusammenarbeit der beiden Gedenkstätten weiter zu vertiefen. „Wir sind verpflichtet, die Erinnerung an das hier erlebte beispiellose Leid mahnend wach zu halten. Dies sind wir nicht zuletzt den Opfern und ihren Angehörigen schuldig“, erklärten Dettenhöfer und Seidenath in Flossenbürg.

Erklärt wurde den beiden Abgeordneten die Anlage vom Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, Dr. Jörg Skriebeleit, sowie vom 1. Bürgermeister Flossenbürgs, Hans Kick, und seinem Amtsvorgänger, Altbürgermeister Johann Werner, die beide die Gedenkstättenarbeit seit langen Jahren unterstützen. Begleitet wurde die Gruppe zudem von Werner Karg, der im Kultusministerium für die pädagogische Arbeit in den beiden KZ-Gedenkstätten verantwortlich zeichnet. „Nachdem im ersten Bauabschnitt – bis 2007 - die Ausmaße des früheren Konzentrationslagers Flossenbürg wieder sichtbar gemacht wurden, wird der bevorstehende zweite Bauabschnitt insbesondere die Bedingungen für die pädagogische Arbeit vor Ort verbessern. Die Ausstellung in Flossenbürg setzt auf die Macht von Bildern, bringt dem Betrachter die Entwicklung des Geländes mit modernster Technik nahe und versucht, den Opfern ihre Würde zurückzugeben. Sie geht unter die Haut“, fasste Seidenath seine Eindrücke zusammen.

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