Pressemitteilung

Im Gespräch mit Matthias Wissmann – Thema waren insbesondere „alternative Antriebe“

Mit dem Präsidenten des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, traf der Stimmkreisabgeordnete für den Landkreis Dachau im Bayerischen Landtag, Bernhard Seidenath, Ende Juni in Berlin zusammen. Im Rahmen der Netzwerktagung der jungen CDU/CSU-Abgeordneten aus dem Bundestag und aus den Landtagen spielte auch das Thema „Elektromobilität und alternative Antriebe“ eine dominierende Rolle, zu dem Wissmann pointiert seine Meinung äußerte: Im Jahr 2018/2020 halte er einen Marktanteil der Elektromobile von drei Prozent für realistisch. Es müsse allerdings gelingen, die Batterie-Ladezeiten von derzeit sechs Stunden auf längstens 30 Minuten zu verkürzen. Mit Wissmann, der im Jahr 1993 Bundesminister für Forschung und Technologie und zwischen 1993 und 1998 Bundesminister für Verkehr war, war sich Seidenath einig, dass die Politik zwar Rahmenbedingungen setzen könne und müsse, nicht aber Techniken vorschreiben dürfe. Bedeutend sei, dass die Automobilwirtschaft auch in den vergangenen beiden Krisenjahren kräftig in Forschung und Entwicklung investiert habe. Wissmann brachte es mit dem Satz: „In der Krise darfst Du alles kürzen, nur nicht die Blutzufuhr zum Kopf“ auf den Punkt.

„Dass unsere Wirtschaft von der Automobilindustrie abhängig ist, ist ein offenes Geheimnis“, erklärte Seidenath und gab zu bedenken, dass 700.000 Menschen unmittelbar in dieser Branche beschäftigt seien, mittelbar seien es sogar fünf Millionen. Beherzigen sollte dieser Industriezweig deshalb nach Seidenaths Auffassung die Analyse von Ferdinand Piech, der auf die Frage, warum einige US-Autobauer niedergegangen seien, geantwortet hatte: „Weil sie außer der Vierteljahresrendite nichts im Kopf hatten“.

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