Pressemitteilung

Gute Nachrichten aus München: Ab September fördert Freistaat zwei neue Stellen der Jugendsozialarbeit an Schulen im Landkreis - in Dachau und Odelzhausen

"Eine Nachfrage im Bayerischen Sozialministerium hat heute ergeben: Der Freistaat Bayern - das Bayerische Sozialministerium - wird ab 1. September 2010 zwei zusätzliche Stellen der Jugendsozialarbeit an Schulen im Landkreis fördern: eine Stelle am Sonderpädagogischen Förderzentrum Dachau sowie an der Hauptschule Odelzhausen Damit baut der Freistaat sein Engagement auf dem Gebiet der Jugendsozialarbeit an Schulen im Landkreis weiter aus:" Dies gab der Stimmkreisabgeordnete für den Landkreis Dachau im Bayerischen Landtag, Bernhard Seidenath, heute in München bekannt.

"Das Programm der Jugendsozialarbeit an Schulen wächst damit weiter. Ab September werden bayernweit 57 neue Stellen der Jugendsozialarbeit an insgesamt 74 zusätzlichen Schulen finanziell unterstützt, darunter - erstmals - 17 Stellen an 24 Grundschulen. An 13 Schulen können bereits bestehende Stellen aufgestockt werden. Damit wird der Freistaat ab dem Schuljahr 2010/11 insgesamt 450 Stellen der Jugendsozialarbeit an 630 Schulen in ganz Bayern fördern, in Oberbayern sind es 101 Stellen an 141 Schulen", teilte Seidenath mit.
"Der Freistaat wird auch bei den beiden neuen Stellen in Dachau und Odelzhausen (wie bei den übrigen geförderten Stellen im Landkreis) jeweils 40 Prozent der Personalkosten übernehmen - im Rahmen einer Festbetragsfinanzierung in Höhe von 16.360 Euro pro Jahr. Zusammen mit den bereits bestehenden Stellen an den Hauptschulen Dachau-Ost, Markt Indersdorf, Bergkirchen, Haimhausen und Karlsfeld sowie an der Berufsschule Dachau wird der Freistaat damit künftig an acht Schulen im Landkreis Dachau insgesamt sieben volle Jugendsozialarbeits-Stellen fördern", erläuterte der Stimmkreisabgeordnete.

"Die Förderung der sozialen, schulischen und beruflichen Integration von jungen Menschen mit schwierigen persönlichen oder familiären Rahmenbedingungen ist ein überaus wichtiges jugendpolitisches Ziel - der Bayerischen Staatsregierung und von mir persönlich. Die Jugendsozialarbeit an Schulen hat sich hier als überaus wirksam erwiesen", betonte der Landtagsabgeordnete und fügte hinzu: "Die sozialpädagogische Fachkraft ist das ‚Scharnier' zum Jugendamt und bringt in der Schule ihr spezifisches Jugendhilfe-Know-how ein. Sie unterstützt junge Menschen bei gravierenden Problemen, wie etwa bei Konflikten mit Eltern, Mitschülern oder Lehrkräften. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist eine weitere wichtige Säule, denn nur hierdurch können in Erziehungsfragen nachhaltige Änderungen erreicht werden".
Bis 2019 will der Freistaat insgesamt 1.000 Stellen der Jugendsozialarbeit an Schulen fördern - an Haupt-, Berufs-, Förder- und nun auch Grundschulen. "Prävention ist immer besser als Reparation. Das ist das Ziel der ‚Jugendsozialarbeit an Schulen'. Das ist gut und wichtig. So wichtig, dass wir beispielsweise auch aus den drei Gymnasien im Landkreis Signale haben, dass es ohne Jugendsozialarbeit auf Dauer nicht mehr gehen wird. Auch wenn dies zwar ein längerer und steiniger Weg werden wird, sollte es grundsätzlich allen Schularten möglich sein, an diesem Programm des Freistaats zu partizipieren", erklärte Seidenath.

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