Pressemitteilung

Restaurierung der Schlosskapelle Haimhausen schreitet planmäßig voran

Die Restaurierung der Schlosskapelle Haimhausen schreitet planmäßig voran. Davon konnte sich der Stimmkreisabgeordnete für den Landkreis Dachau im Bayerischen Landtag, Bernhard Seidenath, heute zusammen mit dem Haimhauser Ortshistoriker Ludwig Erlebach vor Ort ein Bild machen. "Mit hohem Aufwand und großer Hingabe sowie Liebe zum Detail wird das aufwändige Johann-Bergmüller-Fresko restauriert. Durch das aufgebaute Gerüst sind Betrachter dort in dieser Woche noch so nah dran wie wohl auf Jahrzehnte hinaus nicht wieder", zeigte sich Seidenath beeindruckt: "Eines der bedeutendsten Fresken im Großraum München erstrahlt nun wieder in altem Glanz".

Wichtig sei es zur Erhaltung des mehr als 250 Jahre alten Meisterwerks auch gewesen, den Dachstuhl der Schlosskapelle vollkommen zu erneuern und auch die - ursprünglich durchaus bedrohte - Statik der Kapelle wieder zu sichern. "Dies ist nun geschehen. In etwa einem halben Jahr, wenn die Restaurierung der Kapelle ganz abgeschlossen sein wird, kann der Raum dann auch wieder für Gottesdienste und besondere kirchliche Anlässe genutzt werden. Darüber freuen wir uns besonders mit unseren evangelischen Mitchristinnen und Mitchristen in Haimhausen", betonte Seidenath.

Die aufwändige Restaurierung hat ihren Preis. "Hier sind wir in allererster Linie der Bavarian International School (BIS) zu Dank verpflichtet, die allein für 250.000 Euro der auf insgesamt 650.000 Euro veranschlagten Bausumme aufkommt. Sowohl der frühere Business Director der BIS, Uwe Schweneke, als auch BIS-Finanzreferent Marco Dahl haben sich intensiv mit der Geschichte der Kapelle befasst und treiben die Restaurierung mit großer Detailtreue voran. Die gesamte Baumaßnahme liegt dort in besten Händen", stellte der Abgeordnete fest.

Neben der BIS als Eigentümerin steuern die Gemeinde Haimhausen und die Bayerische Landesstiftung jeweils 80.000 Euro zur Deckung der Restaurierungskosten bei, der Bezirk Oberbayern 15.000 Euro, der Landkreis Dachau 5.000 Euro, sowie 20.000 Euro aus privaten Spenden. Die restlichen 200.000 Euro fließen aus dem Entschädigungsfonds nach dem Denkmalschutzgesetz zu.

Eine detaillierte Beschreibung der Schlosskapelle findet sich auch im Internet unter www.kirchenundkapellen.de. (-> Haimhausen -> Schlosskapelle)

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