Pressemitteilung

Staatsregierung soll Elektromobilität mit Hochspannung vorantreiben – Landeswettbewerb für innovative Kommunen angeregt

„Wir müssen unsere Anstrengungen für die Elektromobilität in Bayern weiter intensivieren“, erklärten Markus Blume und Bernhard Seidenath, Abgeordnete der Jungen Gruppe der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, anlässlich des heute in Berlin vorgelegten Zwischenberichts der „Nationalen Plattform Elektromobilität“. Die Staatsregierung tue gut daran, ihre eigenen Beschlüsse rasch, lückenlos und mit Nachdruck umzusetzen, um Bayern zum Elektromobilitätsland Nummer eins zu machen. Dabei müssten auch die neuen Erkenntnisse aus dem Zwischenbericht einfließen und alle Anstrengungen unternommen werden, um die Batterieforschung und die Erforschung von Speichertechnologien zu intensivieren. Auch die Ansiedelung von entsprechenden Unternehmen sei zu forcieren.

Die Junge Gruppe mahnte ein Gesamtkonzept an, um ganz Bayern mit Elektromobilität zu verbinden. „Das Programm ‚Aufbruch Bayern‘ wäre der richtige Aufhänger, um die Themen Elektromobilität und intelligente Energiesysteme in Bayern aufzurollen. Dazu braucht es geeignete Leuchtturmprojekte, die internationale Relevanz haben und sich an der industriellen Sinnhaftigkeit orientieren müssen“, so Seidenath. Blume ergänzte: „Zusätzlich benötigen wir Anreize für Kommunen, um das Engagement in der Fläche auf sinnvolle Bahnen zu lenken. Wir denken hier zum Beispiel an einen Landeswettbewerb, in dessen Rahmen Bayerns ‚Energiedorf‘ oder ‚Elektromobilitätsstadt des Jahres‘ gekürt werden könnte – anhand von Kriterien, mit denen man die Entwicklung in die gewünschte Richtung lenken kann.“

Die bayerische Automobilindustrie ist für den Wirtschaftsstandort Bayern von überragender Bedeutung. Nicht minder bedeutend ist der Zukunftstrend Elektromobilität für die Zukunftsfähigkeit der Automobilindustrie. Es liege im vitalen Interesse des Freistaats, dass ein großer Teil der Bundesmittel, die von der Nationalen Plattform Elektromobilität bis 2013 für Investitionen gefordert werden, nach Bayern fließen, so die Junge Gruppe. „Der Handlungsauftrag für Wirtschaft- und Forschungsministerium ist somit klar formuliert“, so Seidenath abschließend.

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