Pressemitteilung

Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen
Seidenath und Unterländer begrüßen neues Förderprogramm des Bundes zur CSR – Dachauer Unternehmen können sich bis Ende Juni bewerben

„Von einem gesellschaftlichen Engagement von Unternehmen profitieren alle: die Gesellschaft, aber auch die Unternehmen selbst. Wir wollen solches Engagement von Unternehmen deshalb nach Kräften fördern und begrüßen es ausdrücklich, dass der Bund die Corporate Social Responsibility (CSR) zielstrebig unterstützt. Die Unternehmen im Landkreis Dachau fordern wir daher auf, sich bei dem neuen Förderprogramm des Bundes zu bewerben. Denn mit der neuen CSR-Initiative wird ein echter Anreiz für mittelständische Unternehmen geschaffen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.“ Mit diesen Worten kommentierten Bernhard Seidenath, Stimmkreisangeordneter für den Landkreis Dachau im Bayerischen Landtag, und Joachim Unterländer, Vorsitzender des Arbeitskreises für Soziales, Familie und Arbeit der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, heute die Vorstellung der Initiative „CSR – Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand“ durch das Bundesarbeitsministerium.

Über 25 Millionen Euro stelle der Bund im Rahmen dieser Initiative in den nächsten Jahren für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) in den vier Handlungsfeldern „Arbeitsplatz“, „Umwelt“, „Markt“ und „Gemeinwesen“ zur Verfügung. „Wir wissen: Es sind Großunternehmen ebenso wie KMUs, die sich in unserem Land in vielfältiger Weise sozial engagieren: gegenüber ihren Mitarbeitern etwa durch Maßnahmen zur Vereinbarung von Familie und Erwerbstätigkeit oder gegenüber der Allgemeinheit durch gesellschaftsrelevante Partnerschaften oder Sponsoring. Allerdings geschieht CSR in unserem Land häufig unbewusst. Zudem könnte CSR noch häufiger, ausgeprägter und systematisierter stattfinden“, erklärten Seidenath und Unterländer und fügten hinzu: „Da CSR ein strategisches Wertschöpfungsthema und damit für die Unternehmen ein Wettbewerbsvorteil ist, geht derzeit sowohl der Gesellschaft als auch den Unternehmen soziales und ökonomisches Kapital verloren. Denn von CSR profitieren beide Seiten - die Gesellschaft und das Unternehmen: Nachhaltiges Wirtschaften sichert Arbeitsplätze und Marktanteile. Daneben werden Ressourcen geschont und der Wirtschaftsstandort gestärkt.“ Das neue Förderprogramm ergänze zudem hervorragend die Initiative der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), die sich des Themas CSR unter dem Stichwort „Wirtschaft weiß-blau“ angenommen und im Internet unter www.wirtschaft-weiss-blau.de eine gute und ansprechende Informationsplattform geschaffen habe.

„Nach unserem Willen sollen möglichst viele bayerische Unternehmen von der neuen Bundesförderung profitieren. Deshalb appellieren wir an unsere Mittelständler: Machen Sie Ihr Unternehmen fit für die Zukunft und setzen Sie auf CSR! Bewerben Sie sich für eine Projektförderung!“, betonten Seidenath und Unterländer. Den Förderrichtlinien zufolge sollen die vom Bund bereitgestellten 25 Millionen Euro in einem Zeitraum von maximal vier Jahren an möglichst viele Antragsteller verteilt werden, wobei es keine definierte Obergrenze bei der Fördersumme geben wird – allerdings müssen die Unternehmen mindestens 20 Prozent der Gesamtsumme in Eigenverantwortung aufbringen. Bewerben können sich neben den KMUs auch öffentliche Einrichtungen, Netzwerke, Kommunen, Bildungsträger oder Verbände, die ein Eigeninteresse an der Förderung nachweisen. Um in den Genuss einer Förderung zu kommen, müssen Interessierte in einem ersten Schritt bis 30. Juni 2011 beim Bundesarbeitsministerium eine Interessenbekundung einreichen. Das Bewerbungsformular für eine Projektförderung sowie weitere Informationen sind im Internet unter www.csr-in-deutschland.de abrufbar.

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