Pressemitteilung

Sozialstaatssekretär Markus Sackmann in Haimhausen:
"Das Ehrenamt hält unsere Gesellschaft zusammen"
Zu Gast beim Ehrenabend der CSU Haimhausen

Einen Überblick über die aktuellen sozial- und familienpolitischen Themen gab Bayerns Sozial- und Arbeitsstaatssekretär Markus Sackmann beim Ehren-abend der CSU Haimhausen in der Marienmühle. Dabei ging er vor allem auf die neuen Initiativen zur Förderung des Ehrenamts sowie die Leistungen der Kommunen und des Staates für die Kinderbetreuung ein.

CSU-Orts- und Kreisvorsitzender Bernhard Seidenath, MdL, hatte den hohen Gast als leuchtendes Beispiel für ehrenamtliches Engagement begrüßt: "Neben seinem Wirken als Mitglied der Staatsregierung engagiert sich Markus Sackmann im Roten Kreuz - als Vorsitzender des Bezirks Niederbayern-Oberpfalz. Unser Staatssekretär geht hier also mit gutem Beispiel voran. Er redet und handelt!", betonte Seidenath.

Vor rund 40 Zuhörern, darunter 1. Bürgermeister Peter Felbermeier, 2. Bürgermeis-terin Claudia Kops, Altbürgermeister und CSU-Ehrenvorsitzender Franz Laumbacher sowie Haimhausens Ehrenbürger Simon Käser sen., gab Sackmann einen kurzweiligen Überblick über die aktuellen sozial-, arbeitsmarkt- und familienpolitischen Themen. Dabei betonte er, welch enorme Bedeutung dem Ehrenamt zukomme: "Es hält unsere Gesellschaft zusammen." 36 Prozent der Bayern engagierten sich ehrenamtlich. "Weitere 39 Prozent können sich vorstellen, sich zu engagieren. Hier sind wir alle gefordert, dieses Potential zu aktivieren und passende Angebote zu schaffen", erklärte der Staatssekretär und betonte, dass das Ehrenamt besser anerkannt werden müsse. Als Beispiele nannte er den Ehrenamtsnachweis, den man bei Bewerbungen anhängen könne, sowie die Ehrenamtskarte, die ihren Inhabern bereits in 27 bayerischen Landkreisen Vergünstigungen biete.
Im Bereich der Familienpolitik wies Sackmann darauf hin, dass der Freistaat Bayern inzwischen eine Milliarde Euro seines 42,3 Milliarden Euro schweren Staatshaushalts für die Kinderbetreuung aufwende. Die Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS), die vom Sozialministerium gefördert werde, bezeichnete er als "Erfolgsmodell und ganz wichtige Aufgabe". Sein Ziel sei es, die derzeit bayernweit 650 JaS-Stellen auf 1.000 zu erhöhen. Nachdenklich wurde der Staatssekretär, als er aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen wie das so genannte Komasaufen bei Jugendlichen beleuchtete: "All diese Phänomene werden wir ohne die Mitwirkung und die Mithilfe der Eltern nicht in den Griff bekommen."
Am Ende trug sich Staatssekretär Sackmann in das Goldene Buch der Gemeinde ein und wünschte "allen Haimhauserinnen und Haimhausern Gottes Segen".

Das beiliegende Foto zeigt Staatssekretär Markus Sackmann beim Eintrag ins Gol-dene Buch der Gemeinde Haimhausen, beobachtet von (von links) Claudia Kops, Bernhard Seidenath und Peter Felbermeier.

zurück