Pressemitteilung

Kompetenzteam Energie des CSU-Kreisverbands Dachau blickt sich im Haus der Zukunft um - Seidenath: "Jeder einzelne muss und kann Beitrag zur Energiewende leisten"

produziert werden kann, erfuhr das Kompetenzteam "Energie" des CSU-Kreisverbands Dachau jüngst bei einem Besuch der "E.ON-Smart Home"-Musterwohnung in Planegg. "Wir konnten einen Blick in die Zukunft werfen. In seine Musterwohnung hat E.ON alles hineingepackt, was heute bereits technisch möglich ist. Denn zur Energiewende muss jeder einzelne seinen Beitrag leisten. Die Musterwohnung zeigt, dass dies technisch möglich ist - und dass dabei sogar noch Komfort und Sicherheit steigen." Mit diesen Worten fasste der Stimmkreisabgeordnete für den Landkreis Dachau im Bayerischen Landtag, Bernhard Seidenath, die Erkenntnisse des Besuchs in Planegg zusammen.

"Dass die Heizkörper automatisch abgeschaltet werden, solange im Raum ein Fenster geöffnet wird, spart Heizenergie. Dass bestimmte Lichter im Raum abgeschaltet werden, sobald der Fernseher angeht, spart Strom. Eine Steuerung der Lampen vom eigenen Tablet-PC aus erhöht den Komfort - und auch die Sicherheit, wenn dies von jedem Punkt der Erde aus geschehen kann. Lampen oder gar Küchenherde, die versehentlich nicht abgeschaltet wurden, wird es mit einer solchen Fernsteuerung künftig nicht mehr geben. Davon abgesehen, dass die quälende Frage ‚Ist der Herd wirklich aus?' sofort beantwortet werden kann", so Seidenath.

Alexander Pippert und Jan Meyer, die in der Musterwohnung die Praxistauglichkeit diverser Instrumente erforschen, zeigten den Besuchern aus dem Landkreis Dachau weitere zukunftsträchtige Lösungen: etwa das System der grünen und weißen Steckdosen. An den grünen wird der durch eine Photovoltaikanlage selbst erzeugte Strom verbraucht, der durch Akkus in der Wohnung zwischengespeichert werden kann. Oder die gasbetriebene Mikro-Kraftwärmekopplungs-Anlage - eine stromerzeugende Heizung mit einem Sterling-Motor -, die einen herausragenden Wirkungsgrad von 96 Prozent erreicht. Sobald die Heizung angeht, wird - quasi als Abfallprodukt - auch Strom erzeugt.

"Hinzu kommen extrem sparsame Küchengeräte wie etwa ein hocheffizienter Kühlschrank; Fernseher ganz ohne Stand-By-Schaltung; Fernbedienungen, die keine Batterie brauchen, weil sie ihre Energie allein aus der kinetischen Energie beim Draufdrücken gewinnen; oder ein genauer Überblick darüber, welche Geräte wieviel Strom verbrauchen", erläuterte Seidenath und fügte hinzu: "Und das Schöne ist, dass die meisten dieser Lösungen auch in Mietwohnungen funktionieren, also mitgenommen werden können, und auch in alten Häusern mit relativ einfachen Mitteln Energie gespart werden kann, ohne dass die Wärmedämmung in aufwändiger Weise verbessert werden muss. Die Zukunft hat also bereits begonnen - in Planegg in jedem Fall."

Das beiliegende Foto zeigt (von links): Alexander Pippert, Bernhard Seidenath, Jan Meyer, Josef Götz, Gabi Götz, Georg Metz und Johann Rottmeir in der E.ON-Smart Home-Musterwohnung in Planegg

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