Pressemitteilung

Seidenath dankt Justizministerin Dr. Merk für schnelle Reaktion: mobile Detektoranlage für Beschäftigte des Amtsgerichts Dachau große Hilfe

"Von Herzen danke ich Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk für ihre schnelle Reaktion: eine mo-bile Detektoranlage, mit deren Hilfe Besucher des Amtsgerichts nach Waffen und metallischen Ge-genständen durchsucht werden können, ist gerade für die Beschäftigten des Amtsgerichts eine große Hilfe und Erleichterung", erklärte der Stimmkreisabgeordnete für den Landkreis Dachau im Bayeri-schen Landtag, Bernhard Seidenath.

Der Abgeordnete hatte die Justizministerin in der letzten Woche nach dem unfassbaren und abscheulichen Mord an einem jungen Staatsanwalt um die Bereitstellung einer solchen Anlage gebeten. "Ich habe sowohl am Tattag bei meinem kurzen Besuch im Amtsgericht als auch in mehreren Gesprächen an den Folgetagen gemerkt, wie geschockt, traumatisiert und verunsichert die Beschäftigten des Amtsgerichts verständlicherweise sind. Es geht darum, Ihnen nach der furchtbaren Erfahrung wieder eine Brücke in eine weitgehende berufliche Normalität zu bauen. Dies aber geht nicht ohne das Gefühl von Sicherheit. Deshalb ist die vorgezogene Bereitstellung einer mobilen Detektoranlage, die jederzeit bei Bedarf eingesetzt werden kann, die richtige Reaktion. Ich bin froh, dass sie so schnell erfolgt ist", betonte Seidenath, der im Landtag auch dem Ausschuss für Fragen des Öffentlichen Dienstes angehört.

"Das Verbrechen vom Mittwoch hat gezeigt, wie gefährdet viele Beschäftigte des Öffentlichen Diens-tes bei der Ausübung ihres Amtes sind. Dies gilt nicht nur für Polizei oder (Berufs-)Feuerwehr, sondern auch für die Justizbediensteten. Die Fürsorge gegenüber den Beschäftigten und ihren Familien gebietet es, Sicherheitsrisiken so gut es geht auszuschalten. Dieses Zeichen hat die Justizministerin nun mit ihrer Entscheidung vom Wochenende rasch und deutlich gesetzt", zeigte sich der Abgeordnete erleichtert.

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