Pressemitteilung

CSU-Motto "Neue Energie für Haimhausen" gilt auch für die Mobilität: Haimhausen soll Schrittmacher für Elektromobilität sein

Mit dem Slogan "Neue Energie für Haimhausen" waren Bürgermeister Peter Felbermeier und die CSU-Gemeinderatsfraktion 2008 in die Kommunalwahl gezogen. Seither machen der Bürgermeister und die christlich-soziale Gemeinderatsfraktion diesem Motto nicht nur mit ihrem persönlichen Engagement alle Ehre. Die regenerativen Energiequellen - da sind sich alle Gemeinderäte fraktionsübergreifend einig - sollen möglichst intensiv genutzt werden. Und auch im Bereich der Mobilität möchte Haimhausen wegweisend sein: als Schrittmacher für die Elektromobilität.

Auf Anregung von CSU-Fraktionschef Bernhard Seidenath, MdL, wird sich die Gemeinde Haimhausen beim Bayerischen Landwirtschaftsministerium darum bewerben, als eine von 100 energieautarken Gemeinden im Freistaat ausgewählt zu werden. "Beim Strom haben wir dies bereits geschafft: mit den zwei Freiflächen-Photovoltaikanlagen, die wir in unserer Gemeinde haben, mit mehreren Aufdach-Photovoltaik-Anlagen, dem Wasserkraftwerk und der Biogasanlage wird in Haimhausen so viel Strom aus erneuerbaren Energien produziert, dass wir uns ohne weiteres selbst versorgen könnten", betonten Felbermeier und Seidenath und fügten hinzu: "Bei der Versorgung mit Wärme haben wir noch ein Stück des Weges vor uns. Hier aber könnten wir mit der Nutzung der Geothermie das entscheidende Stück vorankommen. Den entsprechenden Claim haben wir uns ja bereits gesichert."

Felbermeier, Seidenath und Haimhausens Umweltreferent Dr. Manfred Moosauer sind sich zudem einig, dass die Zeit inzwischen dafür reif ist, im Alltag ein Elektro-Fahrzeug einzusetzen. Das nächste Auto, das der gemeindliche Bauhof als Kommunalfahrzeug anschafft, sollte elektrisch betrieben sein. Auch hier besteht im Gemeinderat über alle Fraktionsgrenzen hinweg Einmütigkeit. "Auf der eCarTec, der Messe für Elektromobilität, die im Oktober 2011 in München stattgefunden hat, habe ich gesehen, wie weit die Technik inzwischen fortgeschritten ist. Es gibt zudem bereits eine schöne Auswahl an Fahrzeug-Modellen. Die Serienreife ist da", erklärte Seidenath. "Der Bauhof ist der ideale Einsatzort für ein solches Fahrzeug: die zurückgelegten Strecken sind nicht allzu weit, nachts ist das Fahrzeug regelmäßig im Bauhof, wo es seine Batterie aufladen kann", ergänzte Felbermeier. "Wir sollten allerdings sehen, dass der Strom hierfür auch regenerativ erzeugt wird. Deshalb schlagen wir vor, auf dem Dach des Bauhofs eine weitere Photovoltaik-Anlage zu installieren, deren Strom gezielt das Elektro-Fahrzeug nutzen sollte", erklärten Seidenath und Dr. Moosauer. Beide erinnerten zudem daran, dass die Gemeinde Haimhausen im Einheimischenmodell Mooswiesen in Ottershausen in jeder Garage eine Steckdose für Elektroautos vorgesehen hat. "Diesen Weg sollten wir auch im neuen Baugebiet am Schrammerweg weitergehen", betonten die CSU-Gemeinderäte. Das Thema "Neue Energie für Haimhausen" geht also in eine neue Runde.

(Bildunterschrift:) Das für den Bauhof zu beschaffende Fahrzeug wird viel größer als der Elektro-Smart, den Bernhard Seidenath (links) und Peter Felbermeier vor einiger Zeit getestet hatten. Das Foto zeigt den Landtagsabgeordneten und den Bürgermeister mit ihrem Testwagen vor dem Haimhauser Rathaus.

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