Pressemitteilung

Bayerische Landesstiftung bewilligt 60.000 Euro für zwei Projekte im Landkreis Dachau: das Indersdorfer Augustiner-Chorherrn-Museum und das alte Schulhaus in Unterweikertshofen

"In seiner heutigen Sitzung hat der Stiftungsrat der Bayerischen Landesstiftung 60.000 Euro für zwei Projekte im Landkreis Dachau bewilligt: Die Einrichtung und Museumsausstattung im Augustiner-Chorherrn-Museum in Markt Indersdorf wird mit 47.000 Euro gefördert. Zu-dem gewährt die Landesstiftung für die Instandsetzung des Dachwerks des alten Schulhauses in Unterweikertshofen einen Zuschuss in Höhe von 13.000 Euro." Dies gab der Dachauer Stimmkreisabgeordnete im Landtag, Bernhard Seidenath, heute in München bekannt und wer-tete dies als "überaus erfreuliche Nachricht für die beiden antragstellenden Vereine, den Heimatverein Indersdorf und den Schulhausverein Unterweikertshofen, letztlich aber für den gesamten Landkreis Dachau".

In seinen Stellungnahmen hatte das fachlich zuständige Bayerische Wissenschaftsministerium die überregionale Bedeutung der beiden Maßnahmen erläutert. Der Stiftungsrat der Landesstiftung hat deshalb für das Augustiner-Chorherrn-Museum einen Zuschuss in Höhe von 10,8 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten bewilligt, die insgesamt 433.666 Euro betragen. Weitere Geldgeber sind in diesem Fall unter anderem das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und die Europäische Union mit jeweils 91.106 Euro sowie der Bezirk Oberbayern mit 30.000 Euro. Für das Projekt "altes Schulhaus" wurde der Landesstiftungs-Zuschuss auf 11,2 Prozent der auf 126.718 Euro veranschlagten zuwendungsfähigen Kosten festgesetzt. Weitere Mittel stammen hier vom Landesamt für Denkmalpflege, vom Landkreis Dachau und vom Bezirk Oberbayern.

"Durch die Zuschüsse der Landesstiftung wird auch der hohe und beeindruckende ehrenamtliche Einsatz der Mitglieder der beiden Vereine honoriert. Das freut mich ganz besonders. Denn ohne das Engagement der Vereine hätten beide Projekte keine Chance. Da müssen wir ehrlich und vor allem dankbar sein", betonte Seidenath.

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