Pressemitteilung

Erleichterung und Freude über Durchbruch bei der Zweiten S-Bahn-Stammstrecke

Mit Freude und Erleichterung hat der Dachauer Stimmkreisabgeordnete Bernhard Seidenath - wie sämtliche Landtagsabgeordneten aus Oberbayern - auf den Durchbruch bei der Umset-zung der Zweiten S-Bahn Stammstrecke reagiert. Finanzminister Dr. Markus Söder hatte den Abgeordneten zuvor am gestrigen Nachmittag in einer Sitzung der CSU-Fraktion die Details der Einigung mit dem Bund erläutert. "Die Zweite Stammstrecke ist für Oberbayern, insbe-sondere aber für den Landkreis Dachau von höchster Bedeutung. Dies zum einen, weil der Anteil der Pendler aus dem Landkreis Dachau höher liegt als aus anderen Landkreisen der Umgebung, zum anderen aber auch, weil der Landkreis Dachau enorm wächst - allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um knapp 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Den Verkehrskollaps können wir nur durch ein leistungsfähiges System des Öffentlichen Perso-nen-Nahverkehrs (ÖPNV) vermeiden. Hier aber ist die Zweite S-Bahn-Stammstrecke nicht wegzudenken", betonte Seidenath und fügte hinzu: "Der Durchbruch bei der Zweiten Stamm-strecke ist ein Erfolg der oberbayerischen Abgeordneten, aber auch und gerade unseres Land-rats Hansjörg Christmann, der - zusammen mit Landrat Thomas Karmasin aus Fürstenfeld-bruck - eindringlichst für die Zweite Stammstrecke geworben hatte."

Die Verwirklichung der Zweiten Stammstrecke führt nicht dazu, dass andere ebenfalls für Bayern wichtige Infrastrukturprojekte zurückgestellt werden müssen. So wird es bei anderen Projekten, die bis 2019 ebenfalls nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) finanziert werden sollen, keinerlei Abstriche geben. Dies betrifft den Ausbau der S-Bahn in Nürnberg ebenso wie die Mobilitätsdrehscheibe Augsburg, die Verbesserung des ÖPNV in Würzburg, den Erdinger Ringschlusses oder die Verlängerungen der S7 nach Geretsried und der U 6 nach Martinsried. "Für unseren Landkreis Dachau besonders wichtig ist, dass auch die Finanzierung der Elektrifizierung der Linie A zwischen Dachau und Altomünster gesichert ist und bleibt. In den entsprechenden Unterlagen der Staatsregierung ist für das allein aus Mitteln des Freistaats finanzierte 48-Millionen-Euro-Projekt der Zusatz ‚Inbetriebnahme voraussicht-lich 2014' vermerkt. Dies deckt sich mit dem Ergebnis der Verhandlungen, die MdB Gerda Hasselfeldt, Landrat Hansjörg Christmann, Bürgermeister Konrad Wagner und ich Ende Ok-tober im Bundesverkehrsministerium in Berlin geführt haben", erklärte Seidenath.

Auch die künftige S-Bahn Linie 22 wird von der Zweiten Stammstrecke profitieren, da die bestehende S-Bahn-Röhre keine zusätzlichen Züge aufnehmen und Taktverbesserungen mehr darstellen kann. Die 2. Stammstrecke ist eines der Projekte, die unmittelbar den Menschen in Oberbayern zu Gute kommen: Immerhin pendeln mittlerweile 800.000 Menschen pro Werk-tag aus ganz Oberbayern nach München und bringen dort ihre Arbeitskraft und ihre Kaufkraft ein. Nur mit der längst überfälligen Entlastung der S- Bahn-Röhre durch die 2. Stammstrecke kann die Vitalität und das Potential der Umlandregion erhalten bleiben. "Mit den aktuellen Weichenstellungen beweist die Bayerische Staatsregierung deshalb ihre Umsetzungskompe-tenz für wichtige Zukunftsprojekte", stellte Seidenath fest.

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