Pressemitteilung

Kompetenzteam Energie des CSU-Kreisverbands Dachau informierte sich über Batterieforschung - Seidenath: "Speichertechnologie spielt für Energiewende zentrale Rolle"

"Energie" des CSU-Kreisverbands Dachau jüngst einen Besuch ab. "Sowohl beim Ausbau der Erneuerbaren Energien als auch bei der Entwicklung der Elektromobilität spielt das Thema Energiespeicherung eine zentrale Rolle. Im Besonderen ist es eine der größten Herausforderungen, die Batterietechnologien weiter zu entwickeln. Sowohl bei der Lebensdauer als auch bei der Leistungsfähigkeit gab es dabei in den letzten Jahren deutliche Fortschritte." Mit diesen Worten fasste der Stimmkreisabgeordnete für den Landkreis Dachau im Bayerischen Landtag, Bernhard Seidenath, die Erkenntnisse des Besuchs in Garching zusammen.

Daniel Quinger, Geschäftsführer der Battery Testing GmbH, informierte die Besucher, die aus dem gesamten Landkreis Dachau angereist waren, zunächst über den aktuellen Stand der Batterieforschung und führte sie anschließend durch das Testlabor. Dort kann der TÜV SÜD das gesamte Spektrum von Tests an Batterien für Elektromobile und großen stationären Lithium-Ionen-Zellen durchführen. Insbesondere stehen dabei die Lebensdauer und die Sicherheit der Batterien im Fokus der Tester.
Für sachkundige Auskünfte standen den Mitgliedern des Kompetenzteams auch TÜV SÜD-Geschäftsführer Stefan Rentsch, Leiter des Projekthauses Elektromobilität, sowie Volker Blandow, Global Head of E-Mobility beim TÜV SÜD, und Projektleiter Johannes Brey zur Verfügung. Seidenath hatte zudem seinen Landtagskollegen Markus Blume, Chef der CSU-Wirtschaftskommission und Vorsitzenden der Jungen Gruppe der CSU-Landtagsfraktion, eingeladen, sich über das erst vor kurzem in Betrieb gegangene Garchinger Labor zu informieren.

Insbesondere die Sicherheit der Batterien steht im Fokus der Garchinger Tester. Um auch Extremsituationen simulieren zu können, wurde im Testlabor eigens ein Bunker errichtet, in den 300 Tonnen Beton und 25 Tonnen Stahl verbaut wurden. Das Testlabor kam gänzlich ohne staatliche Fördermittel aus. Auftraggeber der Tests sind insbesondere Automobilhersteller. "Die Elektrofahrzeuge sollen schließlich ebenso sicher wie unsere herkömmlichen Autos sein", betonte Seidenath. Derzeit gebe es bereits mehr als eine Million Elektro-Fahrräder in Deutschland. Wenn es Probleme gebe, seien hierfür häufiger die Ladegeräte als die Akkus verantwortlich. Von 50 Millionen produzierten Akkus brenne etwa einer ab. Auch für benzinbetriebene Fahrzeuge sei ein Brand durchaus ein Risiko: pro Jahr gingen in Deutschland rund 8.000 Autos in Flammen auf, das sind etwa 20 pro Tag. "Beeindruckt hat uns alle die Aussage der Gastgeber: wenn es umgekehrt wäre und wir nun von Elektroantrieb auf Benzin umstellen wollten, hätten wir wohl massivste Sicherheitsbedenken, nun einen so leicht brennbaren Stoff wie Benzin im Auto mitführen zu wollen", berichtete Seidenath.

Das beiliegende Foto zeigt (von links): MdL Markus Blume, Norbert Riedel, Bernhard Seidenath, Kornelia Mahne, Markus Hofner, Christoph Hofner, Blasius Osterauer, Josef Götz, Thomas Böswirth mit Daniel Quinger (rechts) im Batterie-Testlabor des TÜV Süd in Garching bei München.

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