Pressemitteilung

Zum Bayerischen Tag der Ausbildung 2012 am 13. September
Unzeitig und Seidenath besuchen Ausbildungsbetrieb WSCAD in Günding: "Ausbildung ist wichtige Investition in die Zukunft"

"Zum Start des neuen Ausbildungsjahres gibt es im Landkreis Dachau ziemlich genau doppelt so viele noch unbesetzte Ausbildungsstellen wie unversorgte Bewerber: 114 unbesetzten Stellen stehen 56 Jugendliche gegenüber, die noch einen Ausbildungsplatz suchen, so die aktuelle Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Dies belegt die hervorragenden Chancen, die Jugendliche aktuell haben - aber auch, dass der Fachkräftemangel fortschreitet", erklärte der Stimmkreisabgeordnete für den Landkreis Dachau im Bayerischen Landtag, Bernhard Seidenath, heute aus Anlass des Bayerischen Tags der Ausbildung am morgigen Donnerstag, 13. September. "Die Zahlen liegen ziemlich exakt auf dem Niveau des Vorjahres. Nach der Nachvermittlung waren Mitte Oktober 2011 noch neun Bewerber im Landkreis ohne Lehrstelle. So erfolgreich sollte die nun beginnende Nachvermittlung auch heuer sein", sagte Seidenath.

Zusammen mit Christine Unzeitig, der stellvertretenden Vorsitzenden des IHK-Gremiums Dachau-Fürstenfeldbruck der Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern und zugleich Kreisvorsitzenden der Mittelstands-Union, besuchte Seidenath heute mit der Firma WSCAD in Bergkirchen-Günding einen jungen Ausbildungsbetrieb. Unzeitig hatte die Firma bewegt, nach langen Jahren Pause wieder auszubilden. Gesagt - getan: Zu Monatsbeginn begann der 17-jährige Maximilian Diller bei WSCAD seine Ausbildung zum Fachinformatiker. Zuvor hatte er den M-Zug der Mittelschule Dachau-Süd absolviert.

"Ausbildung ist eine wichtige Investition in die Zukunft - für die Jugendlichen, denn für sie ist eine fundierte Ausbildung die beste Garantie für ein erfolgreiches Berufsleben. Aber auch für die Betriebe selbst - denn in Zeiten eines zunehmenden Fachkräftemangels wird es für sie immer bedeutender, selbst für qualifizierten Nachwuchs zu sorgen", betonten Seidenath und Unzeitig und sandten zwei Appelle hinterher: "Die Unternehmen fordern wir auf, auch vermeintlich schwächeren Jugendlichen eine Chance zu geben - bei manchen platzt der Knoten eben erst nach der Schulzeit. Die jungen Leute sollten sich zudem nicht auf einige wenige Berufe festlegen, sondern offen für eine Vielzahl von Angeboten sein."

"Flexibilität und Offenheit sowie die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen sind eben aus dem heutigen Berufsleben nicht mehr wegzudenken", ergänzte Unzeitig.

Wie die beiden WSCAD-Prokuristen Georg Reindl und Georg Wenninger erläuterten, entwickelt ihr 1989 gegründetes Unternehmen Software-Systeme insbesondere für den Anlagen- und Maschinenbau. Es beschäftigt rund 40 Mitarbeiter, davon 33 im Landkreis Dachau, und betreut weltweit ca. 10.000 Kunden. "Angesichts der großen Zahl von Arbeitnehmern, die tagtäglich aus unserem Landkreis auspendeln, ist jeder Arbeitsplatz im Landkreis von hohem Wert. Ideal ist, dass WSCAD auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar ist. So legt Maximilian Diller die Strecke zwischen Dachau und Günding mit dem Bus zurück", lobte Seidenath. Unzeitig betonte zudem die hohe Bedeutung des Mittelstands: "Die Firma WSCAD belegt eindrucksvoll, dass der Mittelstand das Rückgrat unserer Wirtschaft ist. Hier gibt es die meisten Arbeits- und die mit Abstand meisten Ausbildungsplätze."

Das Foto zeigt: Maximilian Diller (sitzend) an seinem Ausbildungsplatz mit (dahinter von links) WSCAD-Prokurist Georg Reindl, Christine Unzeitig, Bernhard Seidenath und Ausbilder Dipl.-Ing. Georg Wenninger.

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