Pressemitteilung

Bernhard Seidenath wird dem Mollath-Untersuchungsausschuss angehören

Der Bayerische Landtag hat in seiner heutigen Plenarsitzung beschlossen, einen Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der Umstände im Fall des in psychiatrischen Einrichtungen untergebrachten Gustl Mollath einzurichten. Diesem Ausschuss gehören vier Mitglieder der CSU, zwei Mitglieder der SPD sowie jeweils ein Mitglied der Freien Wähler, der Grünen und der FDP an.

Für die CSU wird auch der Dachauer Stimmkreisabgeordnete Bernhard Seidenath dem Ausschuss angehören. "Ich freue mich auf diese spannende und herausfordernde Aufgabe, die gleichzeitig sehr ambitioniert ist - schließlich soll der Abschlussbericht bereits in drei Monaten - bis zur parlamentarischen Sommerpause Mitte Juli 2013 - vorliegen", erklärte Seidenath.

Seidenath ist Jurist und hat die Befähigung zum Richteramt. Er wird daneben weiterhin den Landtags-Ausschüssen für Soziales, Familie und Arbeit sowie für Fragen des öffentlichen Dienstes angehören.

Vorsitzender des Ausschusses, dessen voller Titel "Untersuchungsausschuss zur Untersuchung eines möglichen Fehlverhaltens bayerischer Justiz- und Finanzbehörden, der zuständigen Ministerien, der Staatskanzlei und der politischen Entscheidungsträgerinnen und -träger im Zusammenhang mit der Unterbringung des Herrn Gustl Mollath in psychiatrischen Einrichtungen und mit den Strafverfahren gegen ihn und im Zusammenhang mit dem Umgang mit den von Herrn Mollath erstatteten Strafanzeigen" lautet, ist der Freisinger CSU-Abgeordnete Dr. Florian Herrmann. Als sein Stellvertreter fungiert Florian Streibl von den Freien Wählern. Weitere Mitglieder sind Reinhard Pachner und Klaus Steiner (beide CSU), Inge Aures und Prof. Dr. Peter Paul Gantzer (beide SPD), Dr. Martin Runge (Grüne) und Brigitte Meyer (FDP).

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