Pressemitteilung

Jugendmannschaft der SpVgg Röhrmoos wirbt für Organspende

Auf ihren eigenen Vereinsshirts wirbt die Jugendmannschaft E1 der Spielvereinigung Röhrmoos für Organspende. "Organspende schenkt Leben" lautet der Schriftzug, den der Stimmkreisabgeordnete für den Landkreis Dachau im Bayerischen Landtag, Bernhard Seidenath, der Mannschaft spendiert hat.

"Die Idee ist während eines Diskussionsabends entstanden, den die AWO Röhrmoos Ende April zu den Themenbereichen Organspende und Transplantation veranstaltet hat. Mit Helmut Thaler, Koordinator Südbayern des Vereins ‚Lebertransplantierte Deutschland' hatte ich damals über die aktuelle Situation und die Rechtslage bei der Organspende informiert", berichtete Seidenath und fügte hinzu: "Besonders beeindruckt waren wir alle von den Schilderungen der Mutter eines Buben, der in seinem jungen Leben bereits zwei Organe übertragen bekam und heute bei der SpVgg Röhrmoos Fußball spielt." Die Mannschaft stehe voll zu Benni und wolle ihn unterstützen - "so wurde die Idee mit der Werbung geboren", schilderte Andrea Müller, 2. Vors. der AWO Röhrmoos. "Wir sind froh, dass Herr Seidenath sofort spontan zugesagt hat, die Kosten für den Aufdruck zu übernehmen. Gesagt - getan", erklärte Müller.

Die neuen Vereinsshirts kamen bereits bei größeren Jugendturnieren zum Einsatz: so beim Olympia-Cup in München oder bei einem internationalen Turnier in Dresden. Bei der Grillfeier der E1 zum Saisonabschluss konnte sich Herr Seidenath offiziell bedanken und wünschte den Mädels und Jungs stets viel Erfolg: "In jedem Fall aber gewinnen mit jedem Spiel von Euch die Familien der mehr als 2.000 Menschen in Bayern, die aktuell auf ein neues Spenderorgan warten. Denn Ihr werbt für diesen Akt der Nächstenliebe, indem Ihr diese Botschaft in die Welt tragt: ‚Organspende schenkt Leben - vielleicht einmal Ihr eigenes'", betonte Seidenath.
Organspendeausweise gibt es übrigens kostenlos bei allen Krankenkassen, Apotheken und Arztpraxen.

Das Foto zeigt die Jugendmannschaft der SpVgg Röhrmoos mit Spielern, Eltern, Geschwister, Trainern und MdL Bernhard Seidenath.

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