Pressemitteilung

Licht in den Schilderwald: künftig durchgezogene Linie statt Überholverbotsschildern im Wald zwischen Wiedenzhausen und Oberroth

"Der Schilderwald im Landkreis Dachau lichtet sich. Auf eine Anregung des Wiedenzhausener Altbürgermeisters Anton Förg hin werden die zahlreichen Überholverbotsschilder im Wald zwischen Wiedenzhausen und Oberroth durch eine durchgezogene Linie ersetzt. Das Staatliche Bauamt Freising wird die neue Fahrbahnmarkierung aufbringen, sobald es die Witterungsverhältnisse zulassen, und die dann überflüssigen Schilder abmontieren", teilte der Stimmkreisabgeordnete für den Landkreis Dachau im Bayerischen Landtag, Bernhard Seidenath, heute in Dachau mit.

Anton Förg hatte sich Anfang September bei einem Infostand in Wiedenzhausen an Seidenath gewandt und seine Idee geschildert. Überzeugt gab sie der Abgeordnete postwendend an das Staatliche Bauamt Freising weiter - mit Erfolg: der Vorschlag wurde im Rahmen der Unfallkommission des Landkreises Dachau besprochen, am 5. Dezember hat die zuständige Straßenverkehrsbehörde im Landratsamt Dachau eine entsprechende verkehrsrechtliche Anordnung erlassen. "Man sieht: niemand kennt seine Umgebung so gut wie die Bürgerinnen und Bürger, die in ihr wohnen und sie tagtäglich erleben. Und zweitens sind die staatlichen Behörden immer offen für Verbesserungsvorschläge. Ich halte dies für eine beispielhafte Form der Bürgerbeteiligung", erklärte Seidenath und fügte hinzu: "So, wie es gelaufen ist, kann man dies nur zur Nachahmung empfehlen."

Im Wald zwischen Wiedenzhausen und Oberroth reihen sich aktuell Schilder aneinander, die ein Überholverbot ankündigen, dieses festsetzen und wieder aufheben, um es anschließend erneut anzukündigen, festzusetzen und wieder aufzuheben. Und dies in beiden Richtungen. "All diese Schilder werden künftig gleichwertig durch eine durchgezogene Linie ersetzt, wie es auf der St 2051 in der weiteren Folge zwischen Wiedenzhausen und Odelzhausen bereits erfolgreich praktiziert wird", erläuterte Seidenath.

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