Pressemitteilung

Senioren im Gespräch mit Gerda Hasselfeldt

Reges Interesse hat eine Diskussionsrunde mit der Wahlkreisabgeordneten und CSU-Landesgruppenvorsitzenden Gerda Hasselfeldt gefunden, zu der die Senioren-Union Fürstenfeldbruck und Dachau sowie der Seniorenbeirat der CSU-Maisach und die dortige Frauen-Union ins Bürgerzentrum Gernlinden eingeladen hatten. Von besonderem Interesse waren die Themen Mütterrente, bezahlbarer Wohnraum sowie der Pflegekräftemangel.

Die Forderung nach einer gerechteren Anerkennung von Erziehungsleistungen auch bei Müttern, die vor 1992 Kinder geboren haben, sei ein besonderes Anliegen der CSU, sagte Hasselfeldt. Das sei auch bei der Klausurtagung Anfang Januar in Kreuth noch einmal deutlich bekräftigt worden. Derzeit erhalten Mütter für vor 1992 geborene Kinder nur ein Jahr, für nach 1992 geborene Kinder drei Jahre in der Rentenversicherung anerkannt. Die Koalitionsspitzen verhandelten derzeit über eine Verbesserung. Diskutiert werde eine stufenweise Erhöhung der Anrechnungsjahre. "Die Gerechtigkeitslücke muss jetzt geschlossen werden", sagte Hasselfeldt.

Bezahlbarer Wohnraum stellt auch für die Wahlkreisabgeordnete ein großes soziales Problem dar. "In unserer Region sind die Wohnraumknappheit und die daraus folgenden hohen Mieten auf die verfehlte Wohnraumpolitik der SPD-regierten Stadt München zurückzuführen" erläuterte Hasselfeldt. Büro- und Gewerbebauten würden dem dringend notwendigen Wohnbau vorgezogen. Beim Bund, der seit der Föderalismusreform nicht mehr für die Wohnbauförderung zuständig ist, seien steuerliche Förderungsmöglichkeiten, beispielsweise die Abschreibung beim Mietwohnungsbau, in der Diskussion. Außerdem habe der Bundestag ein Gesetz verabschiedet, mit dem Mieterhöhungen gedeckelt werden könnten. Den anwesenden Bürgermeister Seidl und seine Kollegen ermutigte Hasselfeldt, Wohnbaugesellschaften zu gründen.

Thematisiert wurde darüber hinaus der Pflegekräftemangel, der sich aufgrund der demografischen Entwicklung verstärken wird. Nach Ansicht von Hasselfeldt kann dem nur durch die Stärkung der Aus- und Weiterbildung in der Altenpflege, eine bessere Bezahlung und eine höhere Wertschätzung der Leistungen durch die Gesellschaft entgegengewirkt werden. Für Hasselfeldt ist die Bezahlung, die den Tarifpartnern obliegt, sowohl im pflegerischen als auch im erzieherischen Bereich zu niedrig. Um mehr Menschen zur Umschulung und Qualifizierung in der Altenpflege zu motivieren, wurde im Februar ein entsprechender Gesetzentwurf verabschiedet.

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