Pressemitteilung

Vorstandswahlen im CSU-Ortsverband Haimhausen

Seidenath übergibt Ortsvorsitz an Claudia Kops

Erste Frau an der Spitze - Dudyka, Mittermair und Schindler bleiben Stellvertreter

Erstmals seit seiner Gründung im Jahr 1963 steht eine Frau an der Spitze des CSU-Ortsverbands Haimhausen. Die Mitglieder wählten die Zweite Bürgermeisterin der Gemeinde Haimhausen und Ortsvorsitzende der Frauen Union, Claudia Kops, mit großer Mehrheit zur neuen Ortsvorsitzenden. Kops übernahm den Stab von MdL Bernhard Seidenath, der den Ortsverband zwölf Jahre lang geführt und vor zwei Jahren auch den Vorsitz des CSU-Kreisverbands Dachau übernommen hatte. Der übrige Ortsvorstand blieb nahezu unverändert.

In ihrer Versammlung in der Marienmühle bestimmten die Mitglieder Angelika Dudyka, Thomas Mittermair und Jürgen Schindler wie bisher zu stellvertretenden Ortsvorsitzenden. Martin Müller wurde in seinem Amt als Schriftführer bestätigt, Dr. Rupert Deger bleibt Schatzmeister. In der vom stellvertretenden CSU-Kreisvorsitzenden Tobias Stephan geleiteten Wahl wurden zudem Thomas Erlebach, Julius Hinterberger, Günther Kolbe, Marianne Necker, Maxi Schröder und Jochen Steuber wieder zu Beisitzern im Ortsvorstand gewählt. Neu in diesen Kreis bestimmt wurden Günay Brandt, Bernhard Gehringer und Marianne Hachinger. Als Kassenprüfer fungiert auch künftig Georg Brehm. Neu an seiner Seite ist Thomas Probst. Schließlich wählte die Versammlung jeweils zwölf Delegierte und Ersatzdelegierte in die Kreisvertreterversammlung.

In seinem Arbeitsbericht hob der scheidende Ortsvorsitzende die guten Zahlen des Ortsverbands hervor. Die Mitgliederzahl sei in den vergangenen zwei Jahren von 112 auf 115 angestiegen, was für eine 5.000 Einwohner-Gemeinde durchaus beachtlich sei. Auch die Ortsverbände der Frauen-Union, der Senioren Union und der Jungen Union wachsen, wofür Seidenath sehr herzlich deren jeweiligen Vorsitzenden Claudia Kops, Helmut Horn und Andreas Brandt dankte. Beim Rückblick auf die durchgeführten Veranstaltungen hob Seidenath die Haimhauser Vorwiesn und die Neujahrsempfänge mit Ilse Aigner und Edmund Stoiber hervor. "Ohne die großartige Teamleistung wäre dies so nicht möglich gewesen. Herzlichen Dank deshalb an alle, die diesen Erfolg so möglich gemacht haben", erklärte Seidenath. Ein Riesenerfolg sei auch der Sieg des CSU-Ortsverbands beim Lebendkickerturnier im Sommer 2012 gewesen. Inhaltlich hob Seidenath die vier Ortsbegehungen in den Haimhauser Ortsteilen heraus sowie die CSU-Anträge, ein Elektroauto zu beschaffen sowie am Bauhof eine kleine Windkraftanlage zu installieren. Am Ende betonte der Abgeordnete etwas wehmütig: "Als Kreisvorsitzender bin ich nicht aus der Welt. Für den Ortsverband Haimhausen trage ich auch weiterhin Verantwortung. Haimhausen ist und bleibt mein Heimat-Ortsverband."

Bürgermeister Peter Felbermeier berichtete aus dem Rathaus und hob vor allem den Neubau des gemeindlichen Kinderhauses auf dem Schulareal, das neue Baugebiet am Schrammerweg sowie die Umgestaltung der Hauptstraße, die nun in wenigen Wochen beginnen werde, hervor.

Claudia Kops kündigte nach ihrer Wahl an, sie wolle für die CSU Haimhausen ihr Bestes geben, auf ihre Art und Weise: "Eine Frau muss nicht der bessere Mann sein. Wir Frauen gehen an Probleme oft anders heran als Männer, aus diesem Grund sind ‚gemischte Teams' schlafkräftiger und davon profitieren wir alle", betonte die neue Ortsvorsitzende. Die Versammlung gratulierte ihr mit einem großen Blumenstrauß. Bernhard Seidenath erhielt für sein zwölfjähriges Wirken als Haimhauser Ortsvorsitzender eine Bleistiftzeichnung der Haimhauser Kirche St. Nikolaus von Dr. Andreas Schröder.

Die beiliegenden beiden Fotos zeigen:
den engen Ortsvorstand mit (von links) Tobias Stephan, Martin Müller, Claudia Kops, Dr. Rupert Deger, Jürgen Schindler, Angelika Dudyka, Bernhard Seidenath und Peter Felbermeier. Auf dem Foto fehlt Thomas Mittermair.
Sowie den erweiterten Ortsvorstand mit (von links) Tobias Stephan, Günther Kolbe, Martin Müller, Marianne Hachinger, Julius Hinterberger, Claudia Kops, Dr. Rupert Deger, Jürgen Schindler, Thomas Erlebach (halb verdeckt), Bernhard Gehringer, Angelika Dudyka, Bernhard Seidenath, Günay Brandt und Peter Felbermeier. Auf dem Foto fehlen Thomas Mittermair, Marianne Necker, Maxi Schröder und Jochen Steuber.

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