Pressemitteilung

Zum Bayerischen Tag der Ausbildung 2013 am 4. Juli
Unzeitig und Seidenath besuchen Ausbildungsbetrieb Ludwig Meister in Dachau: "Hilfe bei der Berufsorientierung und Familienfreundlichkeit werden groß geschrieben"

Kleines Jubiläum für Christine Unzeitig und Bernhard Seidenath: bereits zum fünften Mal besuchten die stellvertretende Vorsitzende des IHK-Gremiums Dachau-Fürstenfeldbruck der Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern und der Stimmkreisabgeordnete für den Landkreis Dachau im Bayerischen Landtag aus Anlass des bayernweiten "Tags der Ausbildung" einen Ausbildungsbetrieb im Landkreis - in diesem Jahr die Firma Ludwig Meister in Dachau.

"Ludwig Meister ist nicht nur mehrfach als familienfreundliches Unternehmen mit seinen verschiedensten Teilzeit-Modellen ausgezeichnet worden - es legt auch großen Wert auf die Ausbildung. Insgesamt acht Jugendliche werden derzeit bei Ludwig Meister zu Groß- und Außenhandelskaufleuten, zu Informatik-Kaufleuten und - seit zwei Jahren erstmals - zu Fachkräften für Lagerlogistik ausgebildet, weitere zwei werden ihre Ausbildung am 1. September beginnen", berichteten Unzeitig und Seidenath und dankten der Unternehmensleiterin Ulrike Meister sowie Ausbildungsleiter Michael Stellmach herzlich für ihre Anstrengungen.

Ganz im Sinne des diesjährigen "Bayerischen Tags der Ausbildung" am 4. Juli, der dem Schwerpunktthema Berufsorientierung gewidmet war, schreibt die Firma Ludwig Meister mit ihren mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Hilfe bei der Berufsorientierung groß. So bietet Ludwig Meister Jahr für Jahr rund 15 Jugendlichen die Chance, die Firma in einem einwöchigen Schulpraktikum oder in einem zweiwöchigen Schnupperpraktikum kennen zu lernen. "Solche Praktika sind für beide Seiten interessant: die Jugendlichen erfahren hautnah, was durch den jeweiligen Beruf auf sie zukommt, aber auch wir als Arbeitgeber können wertvolle Erfahrungen sammeln und die Praktikanten zur Bewerbung für einen Ausbildungsplatz animieren. Wir bieten aber auch Vorpraktika für ein Maschinenbaustudium an - und beteiligen uns darüber hinaus gerne am Bewerbungstraining an der Mittelschule", erklärten Ulrike Meister und Michael Stellmach. Die Berufsorientierung unterstützt als langfristiger Prozess die spätere Berufswahl junger Menschen durch Informationen über Berufsfelder und Berufe. Berufsorientierung sollte deshalb auch nach der Einschätzung des Bayerischen Arbeitsministeriums frühzeitig erfolgen. "Wegen der immer wichtiger werdenden Fachkräftesicherung sollten Vertragslösungen reduziert werden. Diese sind nach Branche und Beruf unterschiedlich. Vor allem aber gilt es zu verhindern, dass junge Menschen endgültig die Ausbildung abbrechen. Dies wäre eine Ressourcenvergeudung für die Unternehmen und ein schlechter Start für die jungen Menschen", stellten Unzeitig, die auch Kreisvorsitzende der Mittelstands-Union im Landkreis Dachau ist, und Seidenath fest.

"In weiten Teilen Europas ist die Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen ein echtes und großes Problem. In Deutschland und insbesondere in Bayern dagegen wird eher der sich zusehends verstärkende Fachkräftemangel zur Schwierigkeit. Umso wichtiger ist, dass alle Anstrengungen zur Berufsausbildung unternommen werden. Denn Ausbildung ist eine wichtige Investition in die Zukunft - für die Jugendlichen, denn für sie ist eine fundierte Ausbildung die beste Garantie für ein erfolgreiches Berufsleben. Aber auch für die Betriebe selbst - denn in Zeiten eines zunehmenden Fachkräftemangels wird es für sie immer bedeutender, selbst für qualifizierten Nachwuchs zu sorgen", betonten Unzeitig und Seidenath.

Bei insgesamt drei Azubis blickten Meister, Stellmach, Unzeitig und Seidenath anschließend an deren Arbeitsplätzen über die Schulter: bei Manuela Spatz, die sich am Ende ihres ersten Lehrjahrs zur Groß- und Außenhandelskauffrau befindet, ebenso wie bei Hakan Balikci, dessen zweites Lehrjahr in wenigen Wochen zu Ende geht, und Florian Hönle, der sich im ersten Lehrjahr zum Informatik-Kaufmann befindet und zuvor den Abschluss an der Mittelschule Dachau-Süd erworben hatte.

"Vom Azubi bei Meister zum Meister - alles ist möglich. Mit einer fundierten Berufsausbildung stehen den jungen Menschen alle Türen offen. Der Mittelstand - dies zeigt sich auch bei Ludwig Meister - bildet nun einmal das Rückgrat unserer Wirtschaft. Hier gibt es die meisten Arbeits- und die mit Abstand meisten Ausbildungsplätze", resümierten Unzeitig und Seidenath und dankten allen, die sich in der Ausbildung der jungen Menschen engagieren.

Foto 1 zeigt (von links): Ulrike Meister, Christine Unzeitig, Manuela Spatz, Bernhard Seidenath und Michael Stellmach.
Foto 2 zeigt Florian Hönle (sitzend) und dahinter (von links) Bernhard Seidenath, Hakan Balikci, Christine Unzeitig, Michael Stellmach und Ulrike Meister.

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