Pressemitteilung

Von Blasius Thätter - Der Sonntagsstammtisch mit Ilse Aigner in Kleinberghofen

Die CSU hat vor kurzem den Sonntagsstammtisch eingeführt und gut daran getan. Im Mittelpunkt einer Stammtischrunde stehen geselliges Beisammensein und ebenso ernsthafte Diskussionen über gesellschaftliche und politische Fragen. Zum Stammtisch im Gasthof Freudenhaus in Kleinberghofen hatten der Kreisvorsitzende der CSU Bernhard Seidenath, Mdl, und Eva Rehm, stellvertretende Landrätin und Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Erdweg eingeladen. Es kamen weit über 150 Gäste, der Saal war übervoll, die Besucher waren begeistert.

Der Einstieg in die Veranstaltung war gut gewählt. Moderator Wolfgang Offenbeck entlockte seinen Gesprächspartnern Dieter Schneider, dem Retter von 1860 München, der Kreisbäuerin Emmi Westermeier und dem Apotheker Peter Schultes aus Altomünster bemerkenswerte gesellschaftspolitische Aussagen und manche treffende Anekdote. Dieter Schneider begrüßte gleich zu Beginn die Roten, wobei er sich ausdrücklich auf die Bayern-Fans bezog. Zugleich meinte er, man brauche viel Herzblut und Leidensfähigkeit, wenn man sich für einen strauchelnden Großverein oder auch für die Rettung von Firmen mit Problemen einsetze.

Anschließend stellte Ilse Aigner deutlich heraus, dass eine gute Ausbildung und Berufserfahrung auch für jeden Politiker wichtig sind. Sie selbst habe als gelernte Elektrotechnikerin sehr wohl gelernt, genau hinzuschauen und Elektroschaltpläne zu entziffern. Das helfe ihr jetzt, komplexe Gesetzestexte genau zu lesen und zu verstehen.

Emmi Westermeier sprach den Veggi-Tag der Grünen an. Beide waren sich einig, dass ein solcher Tag ein ausgemachter Schmarrn sei und dass das Sortiment unserer Landwirte an hochwertigen und gesunden Lebensmitteln vorbildhaft sei. Dabei wurde das Verschwinden kleiner Geschäfte in den Dörfern zum Thema. Ilse Aigner machte deutlich, das hänge sehr wohl auch von uns selber ab. Wenn keiner mehr hingehe, könne ein Geschäft nicht existieren.

Erhalten und bewahren, wie Peter Schultes deutlich herausstellte, aber ebenso die Zeichen der Zeit erkennen und danach handeln, sind unsere Aufgaben. Dabei spannten die Diskutanten einen großen Bogen von der A-Linie über die 3. Startbahn bis zur Energiewende und der Besteuerung des Mittelstandes. Die Abhandlung der Themen zeigte deutlich auf, dass eine einseitige ideologische Betrachtung einzelner Punkte nur Nachteile für die Bevölkerung bringen kann.

Abschließend konnte Bernhard Seidenath, MdL, von dem großen Erfolg berichten, der durch Gerda Hasselfeldt, MdB, zusammen mit Landrat Christmann und ihm selbst in Berlin erreicht wurde. Dadurch werde die Umsetzung der Pläne zur Elektrifizierung der A-Linie jetzt möglich.

zurück