Pressemitteilung

Informationsbesuch bei der Peter Fink GmbH in Dachau: Altpapierverwertung auf höchstem Niveau – Förderung für Vereine

Mit einer Gruppe Interessierter hat der Stimmkreisabgeordnete für den Landkreis Dachau im Bayerischen Landtag, Bernhard Seidenath, die Peter Fink GmbH in der Dachauer Theodor-Heuss-Straße besucht. Das Altpapier aus dem gesamten Landkreis Dachau kommt hier zusammen, wird sortiert und dem Kreislauf wieder zugeführt. „Wir haben hier eine Altpapierverwertung auf höchstem und modernstem Niveau. Eine effiziente Altpapierverwertung schützt auch die Umwelt, da weniger Holz für die Neuherstellung des Papiers nötig ist“, erklärte Seidenath und fügte hinzu: „Papier hat schließlich eine lange und reiche Tradition in der Großen Kreisstadt Dachau, die nun die Peter Fink GmbH fortsetzt. Besonders erfreulich ist, dass sie dabei eng, verlässlich und großzügig mit den Vereinen im Landkreis zusammen arbeitet, die für ihre Zwecke Altpapier sammeln. Dies kommt letztlich wieder allen Bürgern des Landkreises zugute.“ Auf vier Wegen komme die Firma an das Altpapier: über die Wertstoffhöfe des Landkreises, über Direktlieferungen etwa aus Druckereien, über die Sammlungen der Vereine oder und vor allem über die 24.000 blauen Tonnen, die im gesamten Landkreis Dachau aufgestellt seien.
„Wir haben in den Hallen sehr viel Technik und modernste Sortiermaschinen gesehen. Doch letztlich wird die Feinsortierung doch manuell vorgenommen. Es ist also doch der Mensch, der Karton und Fremdkörper am besten vom Papier trennen kann. Ich habe Hochachtung vor den flinken Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die regelmäßig rund sieben Stunden pro Arbeitstag an den schnellen Fließbändern stehen und mit Argusaugen und hochkonzentriert aussieben. Letztlich enthält das verbleibende Altpapier nicht mehr als drei Prozent Kartons - beeindruckend“, schilderte Seidenath seine Eindrücke.

Pro Tag werden im Entsorgungszentrum Dachau 400 Tonnen Altpapier umgeschlagen und sortiert. Am Standort der Peter Fink GmbH sind derzeit rund 120 Mitarbeiter beschäftigt. Wegen des Trends zu E-Paper, E-Books und Kindle-Lesegeräten werden europaweit spürbar weniger Papiermengen nachgefragt als noch vor fünf Jahren.

Das Foto zeigt (von links) Betriebsleiter Thomas Geier; Norbert Riedel aus Haimhausen: Johann Willibald jun., Geschäftsführer der CSU Karlsfeld; Peter Schadl, Leiter des Jobcenters Dachau; Bernhard Seidenath und Peter Fink vor Förderbändern zur Vereinzelung und Sortierung des Altpapiers.

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