Pressemitteilung

Bernhard Seidenath und Klaus Holetschek: Diskussion über Sterbehilfe für Kinder ist pervers und abstoßend

Als „pervers und abstoßend“ bezeichnete Bernhard Seidenath, Vorsitzender des Arbeitskreises für Gesundheit und Pflege der CSU-Landtagsfraktion, die aktuelle Diskussion in Belgien, Sterbehilfe für Kinder zu ermöglichen.

„Dies zeigt deutlich, welcher Irrweg die gesamte Diskussion über eine Ausweitung der Sterbehilfe ist. Es kann nicht darum gehen, Menschenleben zu töten, sondern Ziel muss sein, Leben bis zum Schluss in menschenwürdiger Form zu ermöglichen. Der Weg Bayerns, Palliativmedizin und Hospizdienste zu fördern, ist deshalb genau richtig“, betonte Seidenath.

„Dies gilt auch, wenn Kinder tödlich erkrankt sind: mit dem Kinderhospiz in Bad Grönenbach und mehreren ambulanten kinderhospizlichen Diensten bestehen hier in unserem Land wichtige Angebote“, erklärte Klaus Holetschek, Abgeordneter aus dem Stimmkreis Memmingen und Mitglied im Arbeitskreis für Gesundheit und Pflege.

„Ergänzt wird dies durch die Kinderpalliativstation in München-Großhadern“, erläuterte Seidenath. „Menschenwürdiges Leben bis zuletzt zu ermöglichen, ist der richtige Weg – falsch hingegen ist der unmenschliche und abartige Weg, das Leben eines Kindes vorzeitig zu beenden. Ich hoffe sehr, dass das belgische Parlament sich dieser Erkenntnis in seinen Beratungen doch noch anschließen kann.“

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