Pressemitteilung

Heimsieg beim Bezirkswettkampf der Reservisten der Bundeswehr - Seidenath, Mederer und Zech gratulieren

"Einen Heimsieg gab es am vergangenen Samstag in Fürstenfeldbruck beim Bezirkswettkampf des Verbands der Reservisten in der Bundeswehr: Unter den zwölf teilnehmenden Teams aus Oberbayern und Schwaben setzte sich das Team "Amper-Würm" aus den Landkreisen Dachau und Fürstenfeldbruck durch", teilte der Stimmkreisabgeordnete für den Landkreis Dachau im Bayerischen Landtag, Bernhard Seidenath, heute in Dachau mit und gratulierte dem Sieger-Team zusammen mit dem Schirmherrn der Veranstaltung, Bezirkstagspräsident Josef Mederer, und dem stellvertretenden Dachauer Landrat Helmut Zech. Als Szenario lag dem diesjährigen Wettkampf zugrunde, dass es nach mehreren Tagen heftigen Regens zu Hochwasser gekommen war und die Stadt Fürstenfeldbruck von der anschwellenden Amper bedroht wird. Die Aufgaben der Reservisten umfassten dabei beispielsweise das Errichten einer Sandsackbarriere in Zusammenarbeit mit dem THW , Erstehilfeleistung und schnellstmöglicher Transport einer Person auf einer Trage, das Erstellen eines Einsatzplanes zur Sicherung des gefährdeten Gebietes, die Information der Medien im Rahmen eines Interview mit Journalisten und vieles mehr.
Gleichzeitig wurde der Wettkampftag als "Tag der RSU-Kräfte Südbayern" begangen. Regionale Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSU-Kräfte) sind Einheiten für den Heimatschutz, die ausschließlich aus Reservisten bestehen. Die RSU-Kräfte sollen die aktive Truppe unterstützen. Im Einsatz werden sie in ihre "Pateneinheiten" eingegliedert und arbeiten dann Seite an Seite mit den aktiven Soldaten zusammen. Sie übernehmen bei Bedarf beispielsweise Sicherungsaufgaben. Zudem stehen sie bei Katastrophen und schweren Unglücken für Hilfseinsätze zur Verfügung. Dabei kommt den Soldaten der RSU-Kräfte ihre Ortskenntnis besonders zugute, denn die Einheiten wurden flächendeckend in ganz Deutschland aufgestellt. "Ich halte es für gut und wichtig, dass sich die Bundeswehr als wichtige Institution in der Öffentlichkeit präsentiert - etwa mit diesem anspruchsvollen und die Teilnehmer fordernden Bezirkswettkampf der Reservisten oder mit der öffentlichen Siegerehrung vor dem Kloster Fürstenfeld. In der Bundeswehr dienen nach wie vor Staatsbürger in Uniform, sie ist und bleibt die Armee der Bürgerinnen und Bürger. Deshalb ist es gut, dass sich die Bundeswehr dort zeigt, wo sie steht und hingehört: in der Mitte unserer Gesellschaft", erklärte Seidenath.

Das Foto (Michael Scheller, Leutnant d.R.) zeigt v.l.n.r.: Josef Mederer, oben Oberleutnant d.R. Sascha Soyk, Oberleutnant d.R. Sebastian Bauer, Bernhard Seidenath, Helmut Zech, kniend Obergefreiter d.R. Christian Klein und Obergefreiter d.R. Bernhard Böller.

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