Pressemitteilung

CSU-Bezirksparteitag am 16. Mai in der Bavarian International School in Haimhausen

Am 16. Mai 2014 bildete Haimhausen das Zentrum oberbayerischer Politik: die CSU Oberbayern traf sich zu ihrem Bezirksparteitag in der Bavarian International School. Aus ganz Oberbayern reisten hierzu rund 250 Delegierte an, darunter Abgeordnete aus dem Europa-Parlament, dem Bundestag und dem Landtag, Bezirksräte, Landräte, Oberbürgermeister und weitere Mandatsträger aus allen oberbayerischen Landkreisen. An der Spitze die Vorsitzende der CSU Oberbayern, Vize-Ministerpräsidentin und Bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt. Der Landkreis Dachau war unter anderem mit Landrat Stefan Löwl und seinem Vorgänger Hansjörg Christmann, mit den Landtagsabgeordneten Bernhard Seidenath und Anton Kreitmair sowie mit Bezirkstagspräsident Josef Mederer vertreten, Haimhausen mit der CSU- und FU-Ortsvorsitzenden Claudia Kops und Bürgermeister Peter Felbermeier.

In einem gemeinsamen Grußwort stellten Bürgermeister Peter Felbermeier und MdL Bernhard Seidenath den Delegierten die Gemeinde Haimhausen und den Landkreis Dachau vor. Darin strich Bürgermeister Felbermeier neben der Geschichte der Gemeinde Haimhausen deren Schwerpunktsetzungen in den vergangenen Jahren heraus: die Gewinnung regenerativer Energien, die Förderung der Elektromobilität, den Ausbau der Kinderbetreuung, die Schaffung des Betreuten Wohnens in der Ortsmitte sowie die Schuldenfreiheit. MdL Seidenath betonte, dass der Landkreis Dachau aktuell der am stärksten wachsende Landkreis Bayerns sei. Wie in einem Brennglas finde sich hier im Herzen Oberbayerns alles, was Oberbayern und den Freistaat Bayern an sich ausmache: urbane Strukturen (im Süden) – und ländliche Räume (im Norden des Landkreises). Seidenath wörtlich: „Unser Landkreis ist bodenständig – und doch international, was Sie an der Nähe zum Flughafen und an dieser Schule hier ersehen. Dachau ist zudem ein sozialer Landkreis: der größte Arbeitgeber ist das Franziskuswerk Schönbrunn. Hier schließt sich wieder der Kreis zu Haimhausen. Denn die Gründerin des Franziskuswerks, eine mutige Frau, war Gräfin Viktorine Butler zu Haimhausen, stammte also hier aus diesem Schloss. Dieser Ort hier verkörpert förmlich Innovationsgeist und Gründermut – es gibt deshalb keinen besseren Ort für den heutigen Bezirksparteitag!“

Im Mittelpunkt des Parteitags stand anschließend die Rede von Dr. Angelika Niebler, Mitglied des Europäischen Parlaments und oberbayerische Spitzenkandidatin für die Europawahl 2014. „Europa ist faszinierend und das Beste, was man in den letzten 100 Jahren geschaffen hat. Europa ist ein großes Friedensprojekt“, strich Dr. Niebler heraus. Ihr zur Seite sprang MdB Dr. Peter Gauweiler in seiner launigen Rede. Die EU brauche eine geordnete Insolvenzordnung für den Fall, dass ein Mitgliedstaat pleite gehe. Zugleich sprach sich Gauweiler vehement gegen Eurobonds aus und schloss mit dem Satz: „Wenn in Deutschland die Verflachung der Werte einsetzt, kommt die Rettung aus den bayerischen Bergen. Die CSU Oberbayern geht voran!“

Mit der Beratung von Anträgen – etwa in Richtung einer besseren Einbeziehung von Menschen mit Migrationshintergrund in die Parteistrukturen der CSU -, mit der Verabschiedung des langjährigen Bezirksgeschäftsführers Christian Kopp, einer Preisverleihung für die besten Kampagnen in der zurückliegenden Kommunalwahl sowie mit der Bayernhymne und dem Deutschlandlied ging der Parteitag zu Ende. Direkt vor dem Treffen hatte sich Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt in Haimhausen klar für die Realisierung der Zweiten S-Bahn-Stammstrecke ausgesprochen. „Deshalb könnte an diesem 16. Mai in unserer Gemeinde Geschichte geschrieben worden sein“, waren sich Felbermeier und Seidenath einig.

Das Foto (von Horst Prinz) zeigt Bürgermeister Peter Felbermeier und MdL Bernhard Seidenath (rechts) bei ihrem Grußwort, flankiert von CSU-Bezirkschefin Ilse Aigner.

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