Pressemitteilung

Eine Million Euro vom Freistaat für die Abwasserentsorgung im Landkreis Dachau

"Erfreuliche Nachrichten aus München: Der Freistaat hat alle in unserem Landkreis Dachau angemeldeten Maßnahmen in sein Programm zur Förderung von Anlagen der Abwasserentsorgung aufgenommen und hierfür ziemlich exakt eine Million Euro an Zuwendungen bewilligt. Dies hat mir das Wasserwirtschaftsamt München heute auf meine Anfrage hin mitgeteilt", erklärte Bernhard Seidenath, Stimmkreisabgeordneter für den Landkreis Dachau im Bayerischen Landtag, heute in Dachau.

Bei den konkret geförderten Projekten handelt es sich insbesondere um Maßnahmen für die Abwasserentsorgung in Altomünster und Bergkirchen. In der Gemeinde Altomünster wird der Bauabschnitt (BA) 26 - der Anschluss der Schiene Randelsried - mit 752.293,97 Euro gefördert, in der Gemeinde Bergkirchen der BA 17 - der Anschluss von Eschenried - mit 219.152,99 Euro. Daneben bezuschusst der Freistaat die Nachrüstung privater Kleinkläranlagen in den Gemeinden Altomünster, Karlsfeld, Markt Indersdorf, Petershausen, Schwabhausen, Vierkirchen und Weichs mit insgesamt rund 27.000 Euro. Die Auszahlung der Zuwendungen plant das Wasserwirtschaftsamt für den 12. März. "Doppelt gibt, wer schnell gibt - es ist deshalb sehr erfreulich, dass die Mittel ohne Wartezeit ausbezahlt werden", erklärte Seidenath.
Mit dem Programm zur Förderung von Ersterschließungsmaßnahmen für kommunale Wasserversorgungsanlagen und Abwasseranlagen investiert der Freistaat Bayern in diesem Jahr rund 15,7 Millionen Euro. Es werden 19 Vorhaben für die Wasserversorgung mit insgesamt 3,5 Millionen Euro und 33 Vorhaben für die Abwasserentsorgung mit insgesamt 12,2 Millionen Euro gefördert. Hiervon profitieren bayernweit 42 Gemeinden in 28 Landkreisen.

Mit der langjährigen Förderung von Maßnahmen zur Wasserversorgung und Abwasserentsorgung wurde in Bayern inzwischen ein Anschlussgrad von 99,1 Prozent der Bürger an kommunale Wasserversorgungsanlagen und 96,4 Prozent an kommunale Kläranlagen erreicht. "Die Förderung ist eine wertvolle Investition für den Erhalt der hohen Wasserqualität in der Zukunft und eine wirksamer Impuls für die regionale Bauwirtschaft", stellte Seidenath fest.

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