Pressemitteilung

Briefmarken für Bethel - im Bürgerbüro in der Dachauer Altstadt wird gesammelt

Das CSU-Bürgerbüro in der Dachauer Altstadt ist nun offizielle Briefmarkensammelstelle für Bethel. Seit kurzem steht dort die Spendenbox, in der jeder die Briefmarken aus seiner täglichen Post einwerfen kann. "Oft ziehen Menschen aus Dingen Gewinn, die andere wegwerfen würden. Dies ist nicht nur die Philosophie der Dachauer Tafel, dies gilt auch für das Briefmarken-Sammeln für Bethel. In letzterem Fall profitieren die Beschäftigten in den Betheler Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Bielefeld. Das unterstütze ich gerne und habe deshalb die Spendenbox aufgestellt" erklärte der Stimmkreisabgeordnete für den Landkreis Dachau im Bayerischen Landtag, Bernhard Seidenath, heute in Dachau.

Keine Briefmarke in den Papierkorb - das ist die Philosophie der Briefmarkenstelle Bethel. Das Konzept bewährt sich seit mehr als 125 Jahren. Dank der Briefmarkenspenden konnten viele Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen werden. Bethel kann alle Briefmarken gut gebrauchen: deutsche und ausländische, gestempelte und ungestempelte Marken. Meist werden die bunten Postwertzeichen zu Hause oder im Büro aus der täglichen Post ausgeschnitten. Zu beachten ist, dass um jede Marke ein Rand von einem Zentimeter bleibt, damit die empfindliche Zähnung unverletzt bleibt. Auch Briefumschläge oder Karten mit Marken sind in der Briefmarkenstelle willkommen.

Briefmarken führen in Bethel Menschen zusammen - Gemeinden, Spender, Sammler, die - manchmal seit vielen Jahren - in Bethel Briefmarken bestellen, und die Beschäftigten, die in der Briefmarkenaufbereitung arbeiten und hierdurch eine gute Erwerbstätigkeit erhalten. Nähere Informationen hierzu finden sich im Internet unter www.briefmarken-bethel.de.

"Im Landkreis Dachau ist das Franziskuswerk Schönbrunn eine mit Bethel vergleichbare Einrichtung. Für die dortigen Beschäftigten gibt es aber ein ähnliches Angebot bislang nicht. Franziskuswerk-Geschäftsführer Markus Tolksdorf habe ich deshalb versprochen, (nur) so lange für Bethel Briefmarken zu sammeln, bis das Franziskuswerk seinerseits ein solches Angebot aufbaut", erklärte Seidenath.

Das beiliegende Foto zeigt Bernhard Seidenath mit der neuen Spendenbox im Bürgerbüro.

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