Pressemitteilung

Seidenath und Kreitmair freuen sich über den Planfeststellungsbeschluss für einen weiteren Abschnitt der Zweiten S-Bahn-Stammstrecke: "Großer Schritt"

"Mit dem heutigen Tag sind wir der Zweiten S-Bahn-Stammstrecke wieder einen großen Schritt näher gekommen. Um die Verkehrsprobleme in München und vor allem auch im Dachauer Land mit Hilfe des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs in den Griff zu bekommen, brauchen wir dringend eine Entlastung und Kapazitätserweiterung des S-Bahn-Netzes in der Münchner Innenstadt", erklärten der Stimmkreisabgeordnete für den Landkreis Dachau im Bayerischen Landtag, Bernhard Seidenath, und MdL Anton Kreitmair heute in München.

Das Eisenbahn-Bundesamt hat heute den Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt West der zweiten S-Bahn-Stammstrecke (Laim bis östlich Hauptbahnhof) erlassen. "Heute ist deshalb ein guter Tag für die mehr als 800.000 Pendler im Großraum München", freute sich auch die oberbayerische CSU-Bezirksvorsitzende und Staatsministerin Ilse Aigner.

"In wenigen Monaten liegen uns auf Basis des heutigen Beschlusses die genauen Kosten dieses Abschnitts vor", erklärten Seidenath und Kreitmair. Damit könnten dann die weiteren Entscheidungen getroffen werden. "Die zweite Stammstrecke ist ein wichtiges Projekt für ganz Oberbayern. Die CSU in Oberbayern steht dazu auf allen politischen Ebenen und wird weiter mit Nachdruck an der zeitnahen Realisierung arbeiten", betonte Bezirksvorsitzende Ilse Aigner. Für Seidenath und Kreitmair ist auch wichtig, dass die Regionalzüge aus dem Umland im neuen Tunnel fahren können. "Die Regionalzugtauglichkeit ist eine wesentliche Grundlage der Zweiten S-Bahn-Stammstrecke", erklärten die beiden Abgeordneten aus dem Landkreis Dachau.

Zwei Drittel der Fahrgäste im Schienenpersonennahverkehr in Bayern, also rund 800.000 Personen, nutzen täglich die Münchner S-Bahn. 40 Prozent des Wirtschaftsaufkommens in Bayern werden ebenfalls in der Landeshauptstadt und im Umland erarbeitet. "Wenn die Verkehrsinfrastruktur in München und Umgebung nicht zukunftsfähig weiter entwickelt wird, schwächt dies mittel- und langfristig die Wirtschaftskraft in ganz Bayern", warnten Seidenath und Kreitmair.

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