Pressemitteilung

CSU-Kreisvorsitzender Seidenath wiedergewählt - Neuwahlen des Kreisvorstandes

Bei den Kreisvorstandswahlen unter der Leitung von Altlandrat Hansjörg Christmann wurde Bernhard Seidenath, MdL mit 94,7 Prozent als Kreisvorsitzender wiedergewählt. 125 wahlberechtigte Kreisdelegierte schenkten ihm das Vertrauen. Die bisherigen stellvertretenden Kreisvorsitzenden Eva Rehm aus Erdweg, Tobias Stephan aus Dachau und Helmut Zech aus Pfaffenhofen an der Glonn stehen ihm weiter zur Seite. Als vierte Stellvertreterin wurde Rosmarie Böswirth aus Schwabhausen, die bisher als Beisitzerin fungierte, in das Team berufen. Sie trat für die ausscheidende Maria Riedelberger, die nicht mehr zur Wahl antrat, an. Die enge Vorstandschaft ergänzen Stefan Huber aus Petershausen - wie bisher - als Schatzmeister sowie die zwei Schriftführer Robert Simm aus Altomünster und Andras Wagner aus Karlsfeld. "Mit dieser Vorstandschaft haben wir einen wohltuenden Mix aus jungen und erfahrenen Mitgliedern. Auch regional ist der Landkreis sehr ausgewogen repräsentiert", erklärte Seidenath.

Bei seinem Arbeitsbericht konnte Seidenath auf erfolgreiche zwei Jahre zurückblicken. Der Mitgliederstand im Kreisverband wuchs ganz leicht auf 1454. Insgesamt konnten 100 Neumitglieder gewonnen werden, die die insgesamt 99 Todesfälle, Umzüge, Austritte und Streichungen mehr als ausglichen. Auch der Anteil weiblicher Mitglieder erhöhte sich leicht und erreichte mit 288 Frauen einen Anteil von knapp 20 Prozent. Seidenath betonte zudem die hervorragende Zusammenarbeit mit allen 18 Ortsverbänden. Bei den Ortsvorstandswahlen im Frühjahr hatte es Stabwechsel in drei Ortsverbänden gegeben: Eva Rehm in Erdweg, Erich Frisch in Bergkirchen und Michael Lechner in Hilgertshausen übergaben ihre Ortsverbände in neue Hände. Für die langjährige Arbeit bedankte sich Seidenath mit einem Blumenstrauß. Maria Riedlberger aus Altomünster, die viele Jahre als stellvertretende Kreisvorsitzende mitgearbeitet hatte, dankte er für ihr großartiges ehrenamtliches Engagement, das sie all die Jahre ganz selbstverständlich einbrachte. Als Ansporn und Dank für die langjährigen und wiedergewählten Ortsvorsitzenden und deren ehrenamtliches politisches Engagement war es Seidenath ein besonders Anliegen, ihnen zusammen mit Landrat Stefan Löwl die Ehrenamtskarte zu überreichen.

In den Berichten der Mandatsträger ging die CSU-Landesgruppenvorsitzende im Bundestag und Dachauer Wahlkreisabgeordnete Gerda Hasselfeldt auf den Mindestlohn ein, der durch den zusätzlichen bürokratischen Mehraufwand bei der Aufzeichnungspflicht überarbeitet werden müsse. Sie setze sich in Berlin zudem für eine gerechtere Verteilung beim Länderfinanzausgleich sowie einen stufenweisen Abbau des Solidaritätszuschlags bis 2030 ein. Zur Bewältigung der Flüchtlingswelle forderte Hasselfeldt eine gerechtere Verteilung innerhalb der Europäischen Union. Die Bekämpfung der Schlepper-Kriminalität sei ein hartes Stück Arbeit für die europäischen Länder, zudem müsse die Verkürzung der Asylverfahren vorangetrieben werden.

Landrat Stefan Löwl betonte in gleicher Weise, dass auf den Landkreis kolossale Herausforderungen zukämen und große Anstrengungen unternommen werden müssten, um allen Flüchtlingen gerecht zu werden. Auf die großartige Unterstützung der Helferkreise, ohne die dies nicht gelingen könne, wies er ausdrücklich hin.

Bezirkstagspräsident Josef Mederer sprach die Eingliederungshilfen des Bundes für Flüchtlinge an und zeigte sich zufrieden, dass diese nun den Bezirken zufielen. MdL Anton Kreitmair ging in seinem Bericht unter anderem auf das Thema TTIP, die Umweltpolitik sowie die Belange der Landwirte ein.

Foto 1: die Landesgruppenvorsitzende im Deutschen Bundestag Gerda Hasselfeldt gratuliert Bernhard Seidenath zur Wiederwahl

Foto 2: Die neu gewählte enge Kreisvorstandschaft v.l. Robert Simm, Schriftführer, Helmut Zech, Eva Rehm und Rosmarie Böswirth, die stellvertretenden Kreisvorsitzenden, Bernhard Seidenath, Kreisvorsitzender, Tobias Stephan, stellvertretender Kreisvorsitzender und Andreas Wagner, Schriftführer. Nicht auf dem Foto Schatzmeister Stefan Huber.

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