Pressemitteilung

Weiterer Schritt Richtung Neubau der PI Dachau - Seidenath stellt Landtagsantrag

"Nach der Grundsatzentscheidung für einen Neubau der Polizeiinspektion (PI) Dachau, die Ende Januar durch die Einigung von Innenminister Joachim Herrmann und Finanzminister Dr. Markus Söder gefallen ist, müssen nun rasch die weiteren Schritte folgen. Deshalb habe ich im Landtag einen Antrag gestellt, mit der die Legislative die Entscheidung der Exekutive nachvollzieht und unterstützt. Auf dieser Grundlage wird das Innenministerium die Planung für den Neubau vorantreiben", erklärte der Stimmkreisabgeordnete für den Landkreis Dachau im Bayerischen Landtag, Bernhard Seidenath, heute in Dachau.

Der Antrag, der in den nächsten Wochen von der CSU-Fraktion in den Landtag eingebracht werden wird, hat folgenden Wortlaut: "Der Landtag begrüßt die Entscheidung der Staatsregierung, das Dienstgebäude der Polizeiinspektion Dachau im Westen des von der VI. Abteilung der Bayerischen Bereitschaftspolizei genutzten staatseigenen Geländes (Marienplatz) in der Stadt Dachau neu zu errichten und auf dem bisher von der PI Dachau genutzten Grundstück an der Dr.-Höfler-Straße in Dachau Wohnungen für Staatsbedienstete zu errichten. Die höheren Kosten für einen Neubau (rd. 7,68 Mio. €) im Vergleich zu einer Sanierung des derzeitigen Dienstgebäudes (rd. 3,73 Mio. €) sind gerechtfertigt durch die Förderung des Wohnungsbaus. Der Landtag fordert die Staatsregierung auf, zeitnah die weiteren Schritte zur Umsetzung dieser beiden Bauvorhaben zu ergreifen."

Als Begründung führt Seidenath in seinem Antrag an, dass das Mitte der 1970-iger Jahre errichtete PI-Gebäude an der Dr.-Höfler-Straße dringend sanierungsbedürftig sei. Seit Jahren bemühten sich sämtliche politisch Verantwortliche im Landkreis Dachau - unter anderem MdL Anton Kreitmair, die Landräte Stefan Löwl und Hansjörg Christmann sowie die Oberbürgermeister Florian Hartmann und Peter Bürgel - um einen Neubau des PI-Gebäudes auf dem Gelände der Bayerischen Bereitschaftspolizei (BePo) am Marienplatz/John-F.-Kennedy-Platz, das funktionell und insbesondere im Hinblick auf die besondere Historie der Stadt Dachau als neuer Standort deutlich besser geeignet sei. "Durch einen Neubau kann den aktuellen Anforderungen an eine moderne Polizeiinspektion zudem besser Rechnung getragen werden als durch die Sanierung eines maroden Altbaus. Der Standort auf dem BePo-Gelände enthält auch Erweiterungsoptionen, die es am bisherigen Standort nicht gibt, und hat darüber hinaus aus einsatztaktischer sowie aus organisatorischer Sicht - durch die Nähe zu Kfz-Werkstätten oder zur Kantine der BePo - Vorteile und Synergien. Eine Gebäudesanierung bei laufendem Betrieb würde die Beamtinnen und Beamten sehr belasten", betonte Seidenath und fügte hinzu: "Am bisherigen Standort der PI an der Dr.-Höfler-Straße ist eine Wohnbebauung die sinnvollste Lösung, zumal der Bedarf an Wohnungen im Allgemeinen und für Staatsbedienstete im Besonderen enorm hoch ist. Sämtliche Gesichtspunkte der Stadtentwicklung, der polizeilichen Arbeit, der Ressourcen-Schonung und eines geordneten Miteinanders zwischen der Wohnbebauung und der PI sprechen daher für einen Neubau der PI auf dem BePo-Gelände."

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