Pressemitteilung

Bayernweiter Tag der Ausbildung 2018
Unzeitig und Seidenath besuchten drei Ausbildungsbetriebe: die Bäckerei Kloiber und die Spedition Kloiber in Petershausen sowie das Amper-Klinikum in Dachau

"Eine fundierte Ausbildung ist die wichtigste Voraussetzung für beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt", stellten Christine Unzeitig und Bernhard Seidenath aus Anlass des bayernweiten Tags der Ausbildung Ende Februar fest. Bereits zum zehnten Mal besuchten die Vorsitzende der Mittelstandsunion Kreisverband Dachau und der Stimmkreisabgeordnete für den Landkreis Dachau im Bayerischen Landtag aus diesem Anlass Ausbildungsbetriebe - in diesem Jahr das Helios Amper-Klinikum in Dachau sowie die Bäckerei Kloiber und die Spedition Kloiber, beide in Petershausen. Ziel ihrer Besuche ist es, das Engagement der Ausbildungsbetriebe zu würdigen und das Gespräch mit den Auszubildenden zu suchen.

"Vor zehn Jahren ging es vor allem darum, den Betrieben für ihre Ausbildungsbereitschaft zu danken, weil sie damit jungen Leuten eine Chance gaben. Heute, in Zeiten eines immer stärker spürbaren Fachkräftemangels, liegt Ausbildung erst recht im eigenen Interesse der Betriebe. Deshalb geht unser Appell heuer auch und gerade an die Jugendlichen, sich gut über die vielfältigen Berufsmöglichkeiten zu informieren - und dabei auch über Berufe nachzudenken, die vielleicht nicht sofort im eigenen Fokus standen und stehen", betonten Seidenath und Unzeitig.

In der Bäckerei Kloiber legt man großen Wert auf die Ausbildung und bietet jungen Frauen und Männern die Möglichkeit, den Beruf des Bäckers, des Konditors und der Bäckereifachverkäuferin zu erlernen. Derzeit werden im Betrieb 1 Bäcker und drei Fachverkäuferinnen ausgebildet. Stolz präsentierte Azubi Franzi ein Kartoffelkunstbrot und erklärte kundig die Besonderheit dieses Brotes. Bäcker und Konditormeister Ludwig Kloiber, seines Zeichens Obermeister der Bäcker-Innung Dachau, schilderte den Besuchern bei der Führung durch seinen Betrieb den Mangel an Fachkräften sowie die Auswüchse der Bürokratie als größte Probleme.

Im Helios Amper-Klinikum in Dachau besuchten Unzeitig und Seidenath Schülerinnen und Schüler, die eine Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin (OTA) sowie zur Anästhesietechnischen Assistentin (ATA) absolvieren, und dankten ihnen - zusammen Anästhesiologie-Chefarzt Dr. Maximilian Rist und Klinik-Geschäftsführer Gerd Koslowski - dafür, dass sie diesen so wichtigen und verantwortungsvollen Beruf ergreifen wollen. Auf einer weiteren Station kamen Unzeitig und Seidenath ins Gespräch mit Auszubildenden des Examenskurses zum Gesundheits- und Krankenpfleger, die in dieser Zeit unter Anleitung die Station selbst leiten durften. "Das ist verantwortungsvolles learning by doing im besten Sinne", zeigten sich die beiden Besucher beeindruckt.

Bei der Spedition Kloiber in Petershausen konnten Unzeitig und Seidenath mit zwei Auszubildenden sprechen und sich über deren Berufsaussichten informieren. Julia Wildgruber und Markus Diemer werden als Kauffrau bzw. Kaufmann für Büromanagement ausgebildet und erzählten von ihrem vielseitigen Aufgabengebiet. Firmenchef Ferdinand Kloiber gab den Besuchern einen Einblick in die Transportbranche. Von Schiffen und der Schiene gehen die Container auf LKWs an ihr Ziel. Bis 2030 rechnet man mit einem Wachstum an Güterverkehr von 38 Prozent. So mahnt Kloiber einen Ausbau der Infrastruktur an. Gesprächsthemen waren auch die möglichen Veränderungen in der Branche durch autonomes Fahren.

"In weiten Teilen Europas ist die Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen ein echtes und großes Problem. In Deutschland und insbesondere in Bayern dagegen wird eher der sich zusehends verstärkende Fachkräftemangel zur Schwierigkeit. Ein besonderer Dank gilt deshalb unseren engagierten Ausbildungsbetrieben, den Inhabern und den Meistern, die sich für die jungen Menschen einsetzen und ihnen mit ihrem täglichen Einsatz zur Seite stehen und Ausbildungserfolge ermöglichen", erklärten Seidenath und Unzeitig.

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